Kreislandjugend bereitet Brühtrog-Rallye in Bohlsen vor

Tigersprung durch den Treckerreifen

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Nur eine Station steht schon fest: der Tigersprung. Ansonsten grübelt die Kreislandjugend noch über mögliche Hindernisse bei der Brühtrog-Rallye.

Bohlsen. Ein bisschen Tuning hat noch keinem Brühtrog geschadet, es sei denn, der TÜV der Kreislandjugend entdeckt es. Die Brühtrog-Rallye der Kreislandjugend steht vor der Tür: Am Sonnabend, 11. August, folgt der Startschuss des feucht-fröhlichen Vergnügens.

Und schon jetzt beginnen die Vorbereitungen – und zwar nicht nur die der Organisatoren, sondern auch die der Teilnehmer. „Die Brühtröge sollten schon ein bis zwei Wochen vorher in Wasser eingelegt werden“, gibt Marten Eggers vom Vorstand der Kreislandjugend Tipps. Dann nämlich quillt das Holz auf und die Tröge sind dicht. Andere Hilfsmittel werden von den Organisatoren kritisch beäugt und führen zu Minuspunkten.

Vor sieben Jahren hat die Kreislandjugend die Ausrichtung der Rallye zwischen Bohlsen und Hansen von der Landjugend Gerdau-Eimke übernommen. Einige Vorbereitungen gingen bereits über die Bühne. „Wir haben bereits die Straßensperrung in Bohlsen beantragt“, sagt Eggers. Start der Rallye ist wie üblich die Brücke an der Ringstraße im Golddorf. Eine Brühtrog-Besatzung sollte möglichst aus einem männlichen und einem weiblichen Teilnehmer bestehen. Ab 11 Uhr werden die ersten Tröge über die Rampe ins Wasser gelassen. „Die Teilnehmer sollten sich vorher anmelden“, sagt Eggers. Unter marten@eggers.grabau-ue.de ist dies per E-Mail möglich. Wer allerdings spontan teilnehmen will, der sollte möglichst schon vor 11 Uhr da sein. Schließlich gibt es nur zehn Leihtröge vor Ort. Wenn die verliehen sind, dann muss ein Trog woanders organisiert werden. Die Teilnehmer müssen übrigens nicht der Landjugend angehören. Pflicht an Bord ist ein Signalgeber wie Hupe oder Klingel und eine Art Paddel. „Für Original-Paddel gibt es Punktabzug“, warnt Eggers. Empfohlen wird darüberhinaus noch ein Schöpfgerät und eine „Bordapotheke“.

„Wir müssen noch die Preise bestimmen und die Spiele festlegen“, sagt Eggers. Nur eine Station steht fest: der Tigersprung. Dabei handelt es sich um einen Treckerreifen, der mit Hilfe von Seilen quer über die Gerdau gehängt wird und den die Teilnehmer irgendwie durchqueren müssen. Bleibt das Wetter so wie im Moment, wird sich der ein oder andere Teilnehmer sicher über eine kleine Abkühlung freuen, sagt Eggers.

Von Jörn Nolting

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