Lied „Golaida“ von Sylvia Aevermann und Werner Warnke scheitert bei Auswahl für deutschen Vorentscheid

Suderburger starten nicht beim Song Contest

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Sylvia Aevermann und ihr Ehemann Werner Warnke aus Suderburg wollten mit ihrem Lied „Golaida“ am deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest teilnehmen.

bs Suderburg. Sie hatten davon geträumt, Deutschland mit ihrem selbst komponierten Lied „Golaida“ beim Eurovision Song Contest (ESC) 2018 zu vertreten (AZ berichtete). Doch der Traum von Sylvia Aevermann und ihrem Ehemann Werner Warnke aus Suderburg ist geplatzt.

Das Organisationsteam für den ESC-Vorentscheid, der am 22. Februar in Berlin stattfindet, hat den beiden jetzt mitgeteilt, dass ihre musikalische Einsendung es nicht in die Auswahl der letzten 200 Songs geschafft hat.

Damit verbunden waren aber auch tröstliche Worte. „Bitte nimm’ diese Absage nicht persönlich – und erst recht nicht als Aussage gegen dich als Künstler. Das Feld der Bewerber war nicht nur sehr groß, sondern auch sehr stark“, schrieb das ESC-Team den beiden Suderburgern.

Der Name ihres deutschsprachigen Liedes „Golaida“ bezieht sich auf die Geburtsstätte der Langobarden – jenes Germanenstammes, der in der Lüneburger Heide beheimatet war. In dem Song geht es um den Sieg der Langobarden über die in ihr Stammesgebiet einfallenden Vandalen. Als diese vertrieben sind, gibt es keine Gewalt mehr, niemand wird unterdrückt, es herrscht Friede. Für das bisher nur als A-cappella-Version vorliegende Lied hatten Aevermann und Warnke noch eine musikalische Begleitung gesucht.

Die Absage durch das ESC-Team wirft die beiden aber nicht aus ihrer musikalischen Bahn. „Wir sind nicht enttäuscht, sondern denken schon über ein neues Lied nach. In unserer Ideen-Lounge sind auch noch ganz andere Sachen entstanden“, erklärt Sylvia Aevermann.

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