Überschaubar und familiär

Suderburger Ostfalia erntet von Studenten, Politik und Verwaltung viel Lob

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Im vollbesetzten Audimax wurden gestern die neuen Erstsemester der Suderburger Ostfalia Hochschule begrüßt. Dabei hoben die Redner, aber auch die Studenten die angenehme Atmosphäre auf dem Campus hervor.

Suderburg. Till Aufschlager lässt keinen Zweifel daran, warum er jetzt an der Ostfalia Hochschule in Suderburg Wasser- und Bodenmanagement studiert. „Diesen Studiengang gibt es in dieser Qualität sonst nirgendwo in Deutschland“, sagt der junge Dresdner.

Auch Sophia Auditor freut sich auf die Zeit in Suderburg. „Der Campus hier ist so überschaubar. Ich bin froh, dass ich hier gelandet bin“, verrät die Uelzenerin, die künftig Handel und Logistik studiert. Die beiden sind zwei von 350 neuen Erstsemestern der örtlichen Ostfalia. Gestern Vormittag wurden sie im vollbesetzten Audimax offiziell begrüßt.

Suderburg als kleiner Studienstandort biete viele Vorteile, erklärt Professor Dr. Flemming Hansen, Dekan der Fakultät Handel und Soziale Arbeit. „Es herrscht eine beschauliche Atmosphäre. Wo gibt es sonst Hühner auf dem Campus? Hier schon“, meint er schmunzelnd. Vor allem der enge Kontakt zwischen Dozenten und Studierenden spreche für Suderburg. „Ich freue mich über die Bereicherung, die Sie in den kommenden Jahren in unsere Fakultäten und unsere Hochschule tragen werden“, ruft Hansen den Erstsemestern zu.

Für diese gebe es natürlich auch eine Zeit außerhalb des Studiums, ergänzt Professor Dr. Albrecht Meißner, Dekan der Fakultät Bau-Wasser-Boden. Er erinnert an das umfangreiche Sportangebot des VfL Suderburg, animiert zur Teilnahme am Badminton und Mountainbike fahren, „um den Kopf frei zu bekommen“.

Samtgemeindebürgermeister Thomas Schulz und Bürgermeister Hans-Hermann Hoff stellen die Vorzüge Suderburgs heraus: etwa die Hauptwohnsitz-Prämie von 250 Euro, die Einkaufsmöglichkeiten, das gastronomische Angebot und die Vielzahl der örtlichen Vereine. „Hier gibt es kein rauschendes Großstadtflair. Wir haben etwas anderes zu bieten: Es ist unheimlich familiär“, betont Schulz.

Mit einem Scherz begrüßt stellvertretender Landrat Martin Oesterley die Erstsemester. „Das Chillen hat jetzt ein Ende“, meint er augenzwinkernd, fügt aber sogleich hinzu: „Sie werden sich hier sicherlich wohlfühlen.“

Einen Beitrag dazu will auch das Studentenwerk Ost-Niedersachsen leisten, dessen Sozialberatung Kerstin Hanelt vorstellt: von Tipps zu Bafög-Anträgen bis zur psychologischen Unterstützung bei persönlichen Problemen. Auch Vertreter des Fachschaftsrates und des Allgemeinen Studierendenausschusses präsentieren gestern ihre Angebote. Diese umfassen nicht nur Partys, sondern auch das Semesterticket, sportliche und kulturelle Veranstaltungen und nicht zuletzt die beliebte Erstsemester-Rallye. Auf dieser werden die neuen Studenten womöglich auf das eine oder andere Campus-Huhn stoßen.

Von Bernd Schossadowski

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