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Suderburger Ostfalia begrüßt 170 neue Erstsemester

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Von: Bernd Schossadowski

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Die Erstsemester sitzen im Audimax der Ostfalia-Hochschule.
Bei der Erstsemester-Begrüßung waren die Reihen im Audimax der Suderburger Ostfalia gut gefüllt. © Bernd Schossadowski

Die Suderburger Ostfalia-Hochschule hat am Montag wieder Erstsemester in ihrem Audimax begrüßt. Insgesamt beginnen 170 junge Leute ihr Studium in den beiden Fakultäten Handel und soziale Arbeit sowie Bau-Wasser-Boden.

Suderburg – Man kann den Erstsemestern der Suderburger Ostfalia in langer Rede viel Erfolg für ihr Studium und ihren weiteren Berufsweg wünschen. Oder man kann es wie Landrat Dr. Heiko Blume in sechs Worten auf den Punkt bringen: „Ich wünsche Ihnen eine geile Zeit“, sagte Blume am Montag bei der Erstsemester-Begrüßungsveranstaltung im Audimax der Hochschule. Etwa 170 junge Leute haben jetzt ihr Studium in Suderburg begonnen – etwa 90 in der Fakultät Handel und soziale Arbeit, die anderen in der Fakultät Bau-Wasser-Boden.

„Sie finden hier hervorragende Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Studienabschluss“, sagte Professorin Kirsten Wegner, Dekanin für Handel und soziale Arbeit. Durch den vergleichsweise kleinen Standort mit rund 1100 Studierenden gebe es in Suderburg einen engen Kontakt zu den Professoren und Lehrenden. Wegner appellierte an die Erstsemester: „Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen die Ostfalia bietet. Sie sollten offen für viele neue Themen sein, neugierig bleiben, sich Ihre eigene Meinung bilden und über den Tellerrand schauen.“

Professor André Maire, Dekan für den Bereich Bau-Wasser-Boden, äußerte die Hoffnung, dass das Wintersemester 2022/23 komplett in Präsenz stattfinden kann und es nicht wieder coronabedingte Restriktionen gibt. Die Online-Lehre der vergangenen beiden Jahre sei für alle Beteiligten eine herausfordernde Zeit gewesen. „Ich freue mich auf ein Riesen-Semester mit Ihnen“, sagte Maire.

Dem schloss sich Professor Gert Bikker, Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer der Ostfalia, an. „Das wird eine spannende Zeit“, blickt er optimistisch voraus. Die Erstsemester hätten mit Suderburg als Studienort und den dortigen Fakultäten die richtige Wahl getroffen, ist Bikker überzeugt: „Das sind genau die Fachkräfte, die der Markt braucht. Die Berufsaussichten sind exzellent.“

Bikker wollte aber nicht verschweigen, dass auch die Ostfalia vor der Herausforderung steht, mit Energie sorgsam umzugehen. So werden die öffentlichen Gebäude auf dem Campus Suderburg nur mit maximal 19 Grad geheizt. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das gut zusammen hinbekommen“, erklärte der Vizepräsident.

Dr. Heiko Blume brach eine Lanze für den Hochschulstandort. „Lassen Sie sich auf Suderburg und den ländlichen Raum ein. Hier sind Sie keine Nummer, hier können Sie selbst gestalten“, ermunterte der Landrat die Studierenden.

Auch Bürgermeisterin Dagmar Hillmer und Samtgemeindebürgermeister Wolf-Dietrich Marwede hießen die Erstsemester herzlich willkommen. „Ich freue mich, Sie in unsere Dorfgemeinschaft aufzunehmen“, sagte Hillmer und lobte die Vorzüge Suderburgs. Es gebe ein reges Vereinsleben, Einkaufsmärkte, Ärzte, Restaurants und vieles mehr. „Sie haben die richtige Entscheidung getroffen. Hier sind Sie gut aufgestellt“, erklärte Marwede.

Zum Abschluss kamen Vertreter des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) und des Fachschaftsrates der Ostfalia zu Wort. Sie stellten die vielfältigen Aktivitäten auf dem Campus vor – von Musikkursen und einem Chor über Partys, Kino-Abende und sportliche Angebote bis zum Studierenden-Parlament. „Genießt die Zeit hier in Suderburg und nehmt mit, was Ihr könnt“, rief AStA-Mitglied Ferdinand Zumbusch den Erstsemestern zu.

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