Neues Forschungsgebäude der Ostfalia entsteht derzeit

In Suderburg: Nach dem Bohrer kommt die Walze

Auf dieser Fläche nahe der Herbert-Meyer-Straße in Suderburg haben die Arbeiten für den Bau des neuen Forschungsgebäudes der Ostfalia begonnen. Dieses wird das Institut für nachhaltige Bewässerung beherbergen.
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Auf dieser Fläche nahe der Herbert-Meyer-Straße in Suderburg haben die Arbeiten für den Bau des neuen Forschungsgebäudes der Ostfalia begonnen. Dieses wird das Institut für nachhaltige Bewässerung beherbergen.

Suderburg – Der Baukran an der Straße „In den Twieten“ in Suderburg ist unübersehbar. Dort wächst das neue Gebäude der Fakultät Handel und Soziale Arbeit der Ostfalia-Hochschule immer weiter in die Höhe.

Rund vier Millionen Euro kostet der eingeschossige Bau, der neben Büro- und Seminarräumen auch eine Werkstatt und einen Hörsaal beherbergen wird.

Unterdessen wächst der Neubau des Fakultätsgebäudes an der Straße „In den Twieten“ in die Höhe.

Unterdessen haben auch die Arbeiten für das neue Forschungsgebäude der Ostfalia auf einer Fläche nahe der Herbert-Meyer-Straße begonnen. Ein Radlader verteilt derzeit Schotter auf dem Grundstück, das sich im Süden des Campus befindet. Danach wird das Mineralgemisch von einer Walze geglättet. Zuvor hatte ein riesiger Bohrer etwa 260 Löcher ins Erdreich getrieben. Diese wurden mit Beton gefüllt, um den Baugrund zu stabilisieren. Denn dieser besteht hauptsächlich aus Lehm und würde ohne die Betonpfeiler dem geplanten Gebäude nicht den nötigen Halt bieten.

Noch in dieser Woche soll die Bodenplatte erstellt werden, auf der anschließend der Rohbau errichtet wird. Dieser wird das Institut für nachhaltige Bewässerung unter der Leitung von Professor Klaus Röttcher beherbergen. „Der Neubau dient der Lehre und Forschung“, sagt Roland Distler, Leiter des Gebäudemanagements der Ostfalia, auf AZ-Anfrage. 90 Prozent der voraussichtlichen Gesamtkosten von 4,2 Millionen Euro – einschließlich Ausstattung und Geräten – werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung der EU finanziert. Die restliche Summe steuert die Hochschule aus Eigenmitteln bei.

Auch das Forschungsgebäude wird eingeschossig errichtet, die Hauptnutzfläche beträgt 564 Quadratmeter. Geplant ist laut Distler eine Stahlträgerhalle, in der Bewässerungsversuche erfolgen sollen. Dort werden Labor- und Arbeitsräume sowie eine Werkstatt untergebracht. Daneben schließt sich ein verklinkerter Gebäudetrakt mit Büros, Besprechungs- und Lagerräumen an.

„Wir wollen mit den Arbeiten sehr schnell vorankommen. Laut Zeitplan soll bereits im Oktober Richtfest gefeiert werden“, blickt Distler voraus. Die Fertigstellung des Forschungsgebäudes sei für Juli 2021 vorgesehen, der Einzug im Herbst. Allerdings seien Verzögerungen durch die Corona-Krise oder verspätet gelieferte Bauteile nicht auszuschließen.

Zügige Baufortschritte erwartet Distler auch beim Fakultätsgebäude „In den Twieten“. „Wenn alles planmäßig verläuft, wird Anfang September der Dachstuhl gerichtet“, erklärt er. „Auch dort wollen wir zum Wintersemester 2021/22 einziehen.“

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