Fiktiver Ort Finsdorf aus Pro-Sieben-TV-Serie findet sich im Internet in der Samtgemeinde Suderburg

Stromberg flieht aus Böddenstedt

In der letzten Staffel wurde Bernd Stromberg (Christoph-Maria Herbst) nach Finsdorf strafversetzt. Im Internet auf den Seiten des Anbieters GoYellow liegt der Ort dort, wo normalerweise Böddenstedt liegt. Foto: Weber

Böddenstedt/Finsdorf. Im Juwel der Heide ist Bernd Stromberg, Held der gleichnamigen TV-Serie auf Pro Sieben, im Laufe der vergangenen Staffel gelandet. Finsdorf heißt der Ort, in den der fiktive Abteilungsleiter der Capitol-Versicherung strafversetzt wurde.

Doch wo liegt dieses Finsdorf eigentlich, dieser Ort, der in der TV-Serie alle Vorurteile eines miefigen und spießigen Dorflebens erfüllt? Wer auf einer Internet-Karte den Ort suchte, der konnte unter www.goyellow.de eine ganz erstaunliche Entdeckung machen, denn Finsdorf liegt in Böddenstedt. Auch die Postleitzahl stimmt überein. Wer jetzt nachschaut, der wird merken, dass Finsdorf inzwischen mitten auf einem Feld zwischen Böddenstedt, Bahnsen, Hamerstorf und Suderburg liegt. Vor einiger Zeit war sogar ein Atomkraftwerk eingezeichnet und zwar an der Stelle, wo inzwischen ein Windpark gebaut wurde.

Wer Finsdorf im Internet unter Google eingibt, der landet auf der Internet-Seite des Ortes – erstellt von Pro Sieben und nicht ganz ernst zu nehmen. „Ich habe absolut keine Ahnung, damit haben wir nichts zu tun. Finsdorf spielt in der kommenden fünften Staffel auch überhaupt keine Rolle mehr, da Stromberg ja in die Hauptgeschäftsstelle der Capitol zurückkehrt“, sagt Katja Plüm, Teammanager Public Relations der Produktionsfirma Brainpool TV GmbH.

Und was sagt die Serienfigur Bernd Stromberg über Finsdorf? „Nach Finsdorf kann ich mir schon vorstellen, wie sich so ’n Mandela nach dem Knast gefühlt haben muss. Wie ich ist der damals ja auch unschuldig weggesperrt worden. Jedenfalls nach allem, was man so hört“, sagt das Büro-Ekel in einem Interview.

Heute übrigens beginnt um 22.10 Uhr auf Pro Sieben die neueste Staffel.

Von Jörn Nolting

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