Neue NDR-Sendung mit Hubertus Meyer-Burkhardt: Kamerateam in Räber

Stiefel, Kegel und Heidegeist

+
Steifelweitwurf statt Kegelkugel: NDR-Talkshow-Gastgeber Hubertus Meyer-Burkhardt besucht die unterschiedlichsten Vereine. Der Kegelclub aus Räber war mit dabei.

Räber. Gerade mal in einem Verein ist Hubertus Meyer-Burckhardt Mitglied – dem Verein seiner Heimatstadt: KSV Hessen Kassel. Dabei hat der NDR-Talkshow-Gastgeber gerade sein Faible für die Vereine entdeckt.

„Der Vereins-Meyer“ heißt seine neue Sendung, die zum Jahresbeginn, am Sonnabend, 4. Januar, TV-Premiere im NDR Fernsehen feiert. „Ich stelle drei Vereine vor. Die Potraits sind aufrichtig und augenzwinkernd“, sagt der Fernsehproduzent. Mit dabei: der Kegelverein aus Räber. Deren Mitglieder haben laut Meyer-Burckhardt „davon Wind bekommen – und es war eine weise Entscheidung“.

Der Räberaner und Kegelbruder Alfred Meyer schildert, wie es war: „Der Gastwirt Andreas Phillipps aus Böddenstedt rief mich an, weil der NDR eine Geschichte mit einem Kegelclub machen wollte.“ Schnell konnte Meyer den Kegelclub für die Idee begeistern. Am 4. September rückten dann zwei Kamerateams nach Räber aus. „Wir wurden alle gleich verkabelt“, lacht der Gastgeber.

„Verein ist ja auch Heimat“, findet Meyer-Burckhardt, der in Räber besonders den Teamgeist und die Kameradschaft zu schätzen gelernt hat. „Die Vereinsmitglieder haben ein Bewusstsein für den Ort“, sagt der 57-Jährige und er schwärmt von dem kleinen Dorf in der Samtgemeinde Suderburg: „Dieser Ort ist wahnsinnig schön.“ Kein Wunder, denn schließlich wurde der Mann vom NDR mit einem Frühstück inklusive Schnaps in der Laube auf dem Spielplatz herzlich begrüßt. „Es gab Heidegeist“, sagt Alfred Meyer. Ein Picknick in der Heide am Tannrähm und das Stiefelwerfen am Hardausee vor sommerlicher Kulisse rundeten den Nachmittag ab. „Das Stiefelwerfen war eine spontane Idee von Bauer Hans-Adolf Constien aus Bargfeld“, schildert der Gastgaber aus Räber. Auf Constiens Treckeranhänger ging es von der Heide und vom Hardausee in das Hotel Landgasthof Puck in Böddenstedt zum Kegeln. „Es ist mir schwer gefallen, abends nach Hause zu fahren“, gesteht Meyer-Burckhardt. Es lag sicherlich auch an dem einen oder anderen Heidegeist, weshalb er sicherheitshalber ein Taxi rief. Doch den Medien-Manager faszinierte vor allem die gelebte Dorfgemeinschaft. „Sie passen aufeinander auf.“ „Wir kegeln seit 30 Jahren zusammen“, sagt Alfred Meyer, „und die Dreharbeiten haben Spaß gemacht. Die Chemie hat auch einfach gestimmt.“ Keine Szene wurde zweimal gedreht und alle Teilnehmer haben sehr viel gelacht.

Die Sendung im NDR Fernsehen ist ein Testballon. „Wir werden sehen, wie es läuft“, sagt Meyer-Burckhardt mit Blick auf die Einschaltquote. Vielleicht wird eine Serie daraus. Einen geheimen Fan der Sendung gibt es übrigens schon, verrät der Mann vom NDR: seine Kollegin Ina Müller. Ihr hat er die erste Folge bereits gezeigt und sie war sofort begeistert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare