Eröffnungstermin des neuen Restaurants in Suderburg: Freitag, der 13. Januar

Aus Steinzeit wird das Pommerien’s

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Das Team von Besitzerin Michaela Kachel (vorn): Benjamin Döscher (links) und Michael Straßburg stehen in der Küche und Louise Thiele übernimmt den Service.

Suderburg. Die Küche kommt am Dienstag und zurzeit werden vor der Tür die Stromkabel neu verlegt: Dem ehemaligen Steinzeit in Suderburg wird neues Leben eingehaucht – und zwar von der Besitzerin Michaela Kachel. „Das Haus ist schon immer in Familienhand gewesen.

Meine Eltern haben das Gasthaus Pommerien betrieben“, schildert die Suderburgerin. Aus diesem Grund soll der Familienname sich wiederfinden. Schlicht und einfach Pommerien’s soll es werden. Einen Eröffnungstermin haben Michaela Kachel und ihr Team auch schon im Visier: Freitag, 13. Januar. „Falls dann etwas schiefgeht, können wir es auf das Datum schieben“, schmunzelt die Chefin.

Das Team hat sie auch schon zusammen: Benjamin Döscher und Michael Straßburg werden in der Küche stehen. Beide haben bereits ein Konzept im Hinterkopf. „Das Essen soll frisch, abwechslungsreich und bezahlbar sein“, sagt Döscher. Die Karte soll sich regelmäßig ändern, je nach Saison. Gearbeitet haben die beiden Köche gemeinsam im Hotel Kieferneck in Bad Bevensen. Dort hat auch Louise Thiele gearbeitet. Sie wird den Service übernehmen. Auf die beiden Köche ist Michaela Kachel durch Zufall gekommen – und durch die Mithilfe einer Freundin. Sie hatte ihr die Nummer von Benjamin Döscher gegeben. „Nachdem ich dann das Lokal gesehen habe, war ich sehr beeindruckt“, sagt Döscher, dessen Arbeitsplatz nun wieder näher an seinem Heimatort Böddenstedt sein wird.

Schon bevor der Mietvertrag mit Michael Luther und seinem Lokal Steinzeit auslief, hatte sich Michaela Kachel Gedanken um die Nachfolge gemacht. „Wir haben jetzt ganz schön was reingesteckt“, sagt sie mit Blick in die Gaststube. Restaurant, Bar und Café, das Angebot soll sich an alle Suderburger richten – nicht nur an die Studenten. Und eine Spezialität von der Speisekarte haben die beiden Köche schon verraten: der Suder-Burger. „Aber wir werden auch klassische Gerichte neu interpretieren“, fügt Döscher hinzu.

Nun arbeitet das Team noch an vielen kleinen Einrichtungsdetails. Hier und da müssen noch Lampen angebracht werden oder es muss noch Farbe an die Wand. Neue Tische und Stühle müssen zum Teil noch ausgepackt werden und so manche Idee schlummert noch im Kopf des Teams.

Von Jörn Nolting

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