In einem Jahr soll der Neubau stehen

Erster Spatenstich für Gerätehaus in Stöcken: Domizil für vier Feuerwehren

Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus in Stöcken
+
Zum symbolischen ersten Spatenstich für das neue Gerätehaus in Stöcken trafen sich gestern Vertreter von Feuerwehren, Politik, Verwaltung und der beauftragten Baufirma.
  • Bernd Schossadowski
    VonBernd Schossadowski
    schließen

Vertreter von Feuerwehren, Politik, Verwaltung und der beauftragten Baufirma nahmen an dem symbolischen Festakt auf der Baustelle am nördlichen Ortsrand von Stöcken teil. Wie berichtet, wird das neue Gebäude den Ortswehren Oetzen, Jarlitz, Stöcken und Süttorf-Dörmte, die den Feuerwehrzug Nord-West bilden, künftig als gemeinsames Domizil dienen.

Stöcken - Erst fiel Schneeregen, anschließend prasselte ein Graupelschauer nieder. Dazu herrschte unangenehme Kälte. Doch die Gruppe, die sich gestern Vormittag zum ersten Spatenstich für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Stöcken traf, ließ sich davon nicht verdrießen. „Bei schönem Wetter kann das jeder“, sagte Rosches Samtgemeindebürgermeister Michael Widdecke und lachte.

Das neue Gebäude soll in Holzrahmenbauweise errichtet werden. Die Kosten haben sich gegenüber der Schätzung aus dem vorigen Jahr, die bei 1,4 Millionen Euro lag, deutlich erhöht. „Wir haben etwas mehr als 1,9 Millionen Euro im Haushalt der Samtgemeinde veranschlagt“, sagte Widdecke auf Anfrage der AZ. Der Grund sei die allgemeine Kostensteigerung in der Baubranche. Laut Widdecke ist das Richtfest, sofern das Wetter mitspielt und es nicht wochenlang Schnee und Eis gibt, für März oder April 2022 vorgesehen und die Fertigstellung des Gebäudes für den Herbst. Die bisherigen Feuerwehrhäuser der Ortswehren sind inzwischen zu klein und entsprechen nicht mehr modernen Anforderungen.

Unterdessen sind auf der Baustelle erste Erdarbeiten mit Bagger und Radlader erfolgt. „Nächste Woche erfolgt die Einmessung des Gebäudes“, kündigte Bauleiter Oliver Hanisch von der Uelzener Firma Meyer Hochbau gestern an. „In der Woche vor Weihnachten oder der ersten Januarwoche wollen wir die Fundamente betonieren. Es folgt die Bodenplatte, danach wird die Brandwand erstellt. Der Holzrahmenbau soll dann im Februar oder März errichtet werden.“

Die vier beteiligten Feuerwehren freuen sich schon auf ihr neues Domizil. „Wir sind sehr glücklich, dass es jetzt endlich losgeht nach unserer jahrelangen Vorarbeit“, sagte Stöckens Ortsbrandmeister Heino Dierks. Dass der Neubau an dieser Stelle errichtet wird, sei sinnvoll. „Der Standort wurde gewählt, weil er für die vier Feuerwehren zentral liegt“, so Dierks. Dem schließt sich Oetzens Ortsbrandmeister Hartmut Müller an. „Diese Lage ist strategisch nicht schlecht. Das Gerätehaus steht direkt an der geplanten Auffahrt der A 39 und wir können bei Einsätzen schneller auf die Autobahn gelangen“, erklärte er.

Doch was geschieht künftig mit den vier alten Gerätehäusern in Oetzen, Jarlitz, Stöcken und Süttorf? Diese stehen auf Samtgemeinde- und Gemeindegrund. „Das wird noch geklärt“, blickte Verwaltungschef Widdecke voraus. „Wir werden eine Regelung finden. Wir möchten diese Gerätehäuser aus unserer Kostenträgerschaft herausnehmen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare