Sicher Radfahren

Gefährliche Strecke: Bisher müssen Radfahrer zwischen Stadensen und dem Suderburger Kreisel auf der Straße fahren. Foto:  Ph. Schulze

wb Stadensen/Suderburg. Die SPD der Gemeinde Stadensen beantragt, dass der Bau eines Radweges zwischen dem Suderburger Kreisel und Stadensen auf der Prioritätenliste des Landkreises nach vorne rückt.

Bisher stand der Bau eines Radweges zwischen Nettelkamp und Stadensen auf Platz 1 dieser Liste. Diese Strecke ist nun aber durch den Anfang Mai eröffneten Bürgerpfad für Radfahrer und Fußgänger gefahrlos nutzbar. Ein Radweg ist hier also nicht mehr notwendig.

„Die Gemeinde Stadensen grenzt wesentlich an das Gebiet der Samtgemeinde Suderburg. Zwischen Stadensen und Suderburg bestehen intensive Kooperationen, zum Beispiel im Bereich des Sommerbades“, begründet die SPD ihren Vorstoß für den Radweg vom Suderburger Kreisel bis nach Stadensen. Denn bisher fehlt es hier an einer speziellen Wegführung für Fußgänger und Radfahrer, was dazu führt, dass sie auf den Kreisstraßen 9 und 14 unterwegs sind.

„Aktuell wird auf Kreisebene der Bau eines Radweges entlang der Kreisstraße 9 von Suderburg zur B 4 geplant, um diesen misslichen Umständen endlich Rechnung zu tragen“, heißt es in dem SPD-Antrag. Erschwerend komme hinzu, dass die Kreisstraße 14, am Suderburger Kreisel beginnend, als Umleitungsstrecke für die B 4 ausgewiesen ist – eine zeitweise Erhöhung des Verkehrsaufkommens ist die Folge, die die Strecke für Radfahrer und Fußgänger zusätzlich verschärft. „Für uns erscheint es daher zwingend notwendig, auch zwischen dem Suderburger Kreisel und Stadensen einen Radweg entlang der Kreisstraße 14 zu bauen, der im Übrigen dann auch an den in Planung befindlichen Radweg Suderburg-Bundesstraße 4 anschließen würde.“

Doch nicht nur für die Sicherheit der Radfahrer wäre der Weg ein Gewinn, auch Tourismus und Wirtschaft könnten profitieren. Die Samtgemeinde Aue würde an das überregionale Radwegenetz angeschlossen werden. Der SPD-Antrag muss nun vom Gemeinderat Stadensen disuktiert und beschlossen werden. Erst dann kann die Verwaltung sich beim Kreis für eine Verschiebung der Prioritätenliste einsetzen und den Radwegebau beantragen.

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