Erstsemesterbegrüßung in Suderburg: 116 neue Studierende starten an der Ostfalia

Ruhe zum Lernen

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Lauschten aufmerksam: Die 116 neuen Gesichter der Hochschule in Suderburg. Das Studium sei jetzt ihr Lebensmittelpunkt, kündigte die Präsidentin, Prof. Dr. Rosemarie Karger, an.

Suderburg. 116 neue Gesichter in Suderburg: Am Hochschulstandort der Ostfalia wurden am Montag 101 Erstsemester in den Bachelorstudiengängen und 15 Studierende in den Masterstudiengängen der Fakultäten Bau-Wasser-Boden, Handel und Soziale Arbeit begrüßt.

„Ein ganz besonderer Tag“, wie die Präsidentin der Ostfalia, Prof. Dr. Rosemarie Karger, sagte – nicht nur für die Studierenden, sondern auch für sie selbst. An ihrem dritten Tag an der Spitze der Hochschule war die Erstsemesterbegrüßung am Standort in Suderburg in dieser neuen Funktion für sie eine Premiere.

„Jetzt ist das Studium ihr Lebensmittelpunkt, ihr Hauptberuf“, kündigte sie an und appellierte an die neuen Studierenden, die Herausforderungen als „Teamplayer“ anzupacken – „in Gruppen lernt es sich leichter“, stets am Ball zu bleiben und die Balance zu finden zwischen Freizeit und Studium. Karger: „Aber haben Sie keine Angst vor den Herausforderungen, die auf sie zukommen. Es ist alles zu schaffen.“

Dabei helfen an der Hochschule auch die Studienvertretungen aus den Fachschaftsräten und dem Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) mit einem ganzen Paket an Angeboten, das sie den Studienstartern am Montag servierten. Egal ob Workshops, Spieleverleih, Erstsemester-Party, Sportangebote oder Hilfe beim BAföG-Antrag: Ein „offenes Ohr“ habe man jeder Zeit, versicherten die Studierenden aus Suderburg.

Begrüßten die neuen Studierenden: Prof. Dr. Rosemarie Karger, Prof. Dr. Martin Wallroth (rechts) und Prof. Dr. Albrecht Meißner.

Dort findet für viele der neuen Erstsemester nun auch die Freizeit statt. Auf diesen Zug sprang Prof. Dr. Albrecht Meißner, Dekan der Fakultät Bau-Wasser-Boden, auf und bemühte sich, seine Mountainbike-Gruppe schmackhaft zu machen – ein „Running Gag“, wie sein Kollege Prof. Dr. Martin Wallroth von der Fakultät Handel und Soziale Arbeit schnell aufklärte, denn die Touren starten immer am Sonntagmorgen. Meißner mit einem Schmunzeln: „Aber wir nehmen auch Rücksicht, wenn es noch nicht ganz so schnell geht.“

Nach dem Stand von Montag zählt die Ostfalia 11600 Studierende, 1176 allein am Standort im Landkreis Uelzen. Eine von ihnen ist Josephine Schütte. Grade von der Nordsee angereist, stellt die 18-Jährige fest: „Ich dachte Cuxhaven wäre klein, aber wenn ich hier her komme, ist es doch eher eine Großstadt.“ Aber nichts gegen Suderburg, fügt sie schnell an: „Gemütlich“ sei es dort, „und man hat auf jeden Fall Ruhe zum Lernen.“ Das weiß auch ihr Studienkollege Denny Kruse zu schätzen und freut sich besonders über die „familiäre“ Stimmung an der Ostfalia. Soziale Arbeit werden er und Josephine Schütte studieren, beide haben sich nicht nur an der Hochschule eingeschrieben, sondern auch eigene Wohnungen in der Gemeinde bezogen.

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