Roy E. und Mofa 25 sorgten für Stimmung am Hardausee

Rock’n’Roll und gute Laune

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Auf Tuchfühlung mit dem Publikum: Für sein Saxophon-Solo verließ Axel Wrede von Roy E. die Bühne und mischte sich unter die Besucher, die die Musik und wärmende Sonnenstrahlen am Hardausee genossen.

Hösseringen. Das ließen sich Uelzen und Umgebung nicht entgehen: Gut gefüllt zeigte sich das Gelände rund um den Kiosk am Hardausee, der in diesem Jahr übrigens sein zehnjähriges Bestehen feierte, und das mittlerweile schon traditionell zu nennende Festival am Hardausee jährlich ausrichtet.

Hatten es im vergangenen Jahr noch Bremsenschwärme, Wespen und Regengüsse auf die Konzertbesucher abgesehen, waren die Rahmenbedingungen diesmal perfekt.

Kein Wunder also, dass die Lokalmatadoren Roy E., 1997 in Suderburg gegründet und vielen Fans von Motorradtreffs und öffentlichen Auftritten wie „Rock im Mais“ bestens bekannt, das Publikum sofort auf ihrer Seite hatten. Ihre musikalische Bandbreite von A, wie Ärzte bis Z, wie ZZ Top überzeugte, und so wagte Saxophonist Axel Wrede gegen Ende des Sets einen kleinen Ausflug vor die Bühne, die zu diesem Zeitpunkt noch von einem zwar eher zurückhaltenden, aber dennoch zufriedenen Publikum umlagert wurde.

In der Folge schwanden sowohl Tageslicht als auch Zurückhaltung, als Mofa 25 die Bühne zu ihrem persönlichen Wohnzimmer umgestalteten. Was soll man über diese drei Jungs noch sagen, bei denen vom plüschigen Äußeren bis zur obligatorischen Astra-Flasche so ziemlich alles Kult ist? Vielleicht, dass Uelzens bekannteste Partykapelle von Beginn an die zahlreichen, teils durch Leoparden-Hüte geouteten, Fans zum Schwingen des Tanzbeins brachte. Vielleicht auch etwas zum Humor, wenn Frontmann Ralf Ziegenbein sich dezent per Megaphon an die Menge wendet oder die anstehende Pause wie folgt ankündigt: „Wir machen jetzt fünf Minuten Pause und sehen uns in zehn Minuten wieder. Bis also in 15 Minuten dann.“

Fakt ist, dass auch in diesem Jahr alle Freunde des Hardau Open Air voll auf ihre Kosten kamen – see you next year!

Von Oliver Huchthausen

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