Bauherren können in Suderburg im Frühjahr loslegen

Der Ring schließt sich

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Die Siedlung am Tannrähmsring soll wachsen.

stk Suderburg. Suderburg schafft Platz für Neubürger. Im Anschluss an den Tannrähmsring soll ein zweiter Bauabschnitt mit insgesamt 19 Grundstücken entstehen.

Voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres können die ersten Bauherren im Tannrähmsblick starten, kündigt Bauamtsleiter Rüdiger Lilje an. Es gibt schon sechs Vormerkungen. Vorher müssen die Ver- und Entsorgungsanlagen in die Erde und eine Baustraße auf dem 17 000 Quadratmeter großen Gelände angelegt werden.

Der Bauausschuss der Gemeinde Suderburg hat jüngst auch die Preise für das Bauland in unmittelbarer Nähe des Zentrums an der Bahnhofstraße festgelegt. Dabei orientiere man sich an der Gemeinde Wrestedt, erläutert Lilje. Die Bauplätze sollen demnach je nach Lage in drei Zonen zwischen 20 und 40 Euro zuzüglich Erschließung kosten. Das liegt daran, dass manche der Grundstücke an den Außenbereich angrenzen und deshalb auch dauerhaft Sicht in die Landschaft haben. Die Gemeinde gewährt weiterhin eine Familienförderung von 1 500 Euro je Kind.

Die neue Siedlung wird den Tannrähmsring komplettieren, das heißt, der Straßenring wird geschlossen. Zunächst entsteht eine provisorische Baustraße. Geprüft wird nun, ob sie trotzdem mit einer leichten Asphaltschicht versehen wird, da sich die Grundstücke in Suderburg erfahrungsgemäß nicht so schnell verkaufen wie etwa im Norden des Landkreises. In den vergangenen Jahren waren das ein bis zwei Bauplätze pro Jahr. Eventuell entsteht auch ein Regenwassernotkanal für besondere Wetterlagen, etwa bei Eis.

Bei den Parteien im Rat herrschte Einigkeit über das neue Baugebiet. Suderburg verfüge über ein Leerstandskataster, die Lücken im Ortskern seien jedoch weitestgehend geschlossen, betont Lilje: „Wir haben noch Baulücken in den kleinen Orten, aber da will keiner hin.“

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