Nach Initiative der Hochschule kann eine Anlage nördlich der Grundschule entstehen

Ostfalia soll Sportfeld bauen

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Mit in der Vereinbarung, die die Samtgemeinde Suderburg nun mit der Ostfalia-Hochschule treffen will, ist neben dem Kleinspielfeld (im Bild markiert) auch eine kleine Hütte (rechts daneben). Die Anlage soll für Jedermann da sein.

Suderburg. Ein Spielfeld von 15 mal 22 Meter will die Ostfalia-Hochschule in Suderburg ausbauen. Stehen soll die Anlage auf dem Sportgelände nördlich der Grundschule. Dort liegt ein Platz, der momentan nicht genutzt wird. Nun soll Leben auf die Fläche kommen.

Die Ostfalia hatte die Idee und ist auf die Samtgemeinde zugekommen, nun wurde das Vorhaben im Ausschuss für Schule, Sport, Jugend und Soziales besprochen.

Inhaltlich sieht das Konzept vor, dass die Ostfalia das Kleinspielfeld auf eigene Kosten plant und baut. Dazu gehören die Tore, ein möglicher neuer Bodenbelag und die Einfriedung. Ein Kunststoffbelag ist jetzt schon auf dem Platz. Sie zahlt für die Nutzung und Haltung des Platzes nichts, die Verkehrssicherheit und Benutzbarkeit wird von der Samtgemeinde Suderburg kontrolliert, außerdem stellt die SG die Versicherung. Unterhalt und Pflege, die über die bloße Sauberkeit hinausgeht, wird von der Ostfalia geleistet. Um das Feld herum soll es eine Befriedung geben, eine Art Zaun, der auf dem unteren Meter aus einer Holzwand besteht, darüber bis zu einer Höhe von 3,3 Metern aus einem Netz, das bei Fußball-Beschuss nicht so lärmt wie beispielsweise eine metallene Vergitterung.

Soweit der Entwurf. Er wurde von allen Ausschussmitgliedern einstimmig bestätigt, die nächste Instanz ist nun der Samtgemeindeausschuss, der in seiner nächsten Sitzung am 3. Juli einen Beschluss fassen soll.

Ursprünglich war die Fläche als Tennis- und Basketballfläche gedacht, nachdem der Tennisverein aber auf ein neues Feld ausgewichen war, blieb der Platz weitgehend leer. Nun hat die Ostfalia die Idee zu einer neuen Initiative gehabt. Dass die Hochschule nichts für die Pacht zahlt, liegt auch daran, dass das Feld im Grunde für alle da sein solle. „Vorrangig“, so Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Schulz, „soll das Spielfeld für Studenten da sein. Wenn aber von denen kein Bedarf ist, steht sie für alle frei.“ Er ist voll des Lobes. Überhaupt, die Ostfalia. Zwischen der Hochschule und der Gemeinde sei beste Stimmung, man plane mit- und füreinander, die Studenten seien Teil der Samtgemeinde. „Die Ostfalia ist für mich die beste Hochsschule, die ich mir nur vorstellen kann“, sagt Schulz.

Das wird Ostfalia-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach gern hören. Und zu Recht. Er habe, sagt Benno Schermeier, der das Projekt seitens der Ostfalia plant, immer gesagt: „Das darf keine Fläche nur für die Hochschule werden, sondern für Jedermann!“ Das bedeutet, sagt Schermeier, dass der allgemeine Freizeit- und Mannschaftssport auch zum Zuge kommen solle. Wichtig sei aber noch, sagt Benno Schermeier, ein Benutzungsplan, in dem geregelt wird, zu welchen Zeiten Studenten die Anlage nutzen werden.

Pläne für ein Kleinspielfeld gab es von der Ostfalia schon länger. Zunächst sollte ein Feld direkt am Campus entstehen. Das Vorhaben schlug fehl, da der Flächennutzungsplan eine Wohnfläche vorsah. Nun ist die Möglichkeit, die Hochschule und Gemeinde zufriedenstellen, da. Ab Mitte August, sagt Schermeier, soll der Bau losgehen.

Von Kai Hasse

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