Neues Studentenwohnheim

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Mehr Platz für Studenten der Ostfalia Hochschule: Das lange leerstehende Gebäude am Suderburger Bahnhof wird zum Studentenwohnheim umgebaut. 25 Wohneinheiten sollen in dem ehemaligen Kaufmannsladen entstehen. 

Suderburg. Am Suderburger Bahnhof hat der Leerstand bald ein Ende: Der ehemalige Kaufmannsladen Albert Müller, der jahrelang auf eine Nutzung wartete, wird derzeit umgebaut zu einem Wohnheim für Studenten mit 25 Wohneinheiten. Das Interesse an den Wohnungen sei riesig, weiß man im Suderburger Rat, denn die Ostfalia Hochschule ist in den letzten Semestern kräftig gewachsen und sie wächst noch immer. Neben den traditionellen Studiengängen an der Fakultät Bau-Wasser-Boden sind die Studiengänge Soziale Arbeit und Handel und Logistik hinzugekommen.

Vergangene Woche machte der Rat den Weg frei für den Bau eines neuen Wohnblocks für Studenten parallel zur Bahnhofstraße in unmittelbarer Nähe des Campus. Der Investor, der dort bauen will, plant im ersten Schritt ein dreistöckiges Gebäude. Nachdem die Gerüchte darüber die Runde machten, habe auch er große Nachfrage nach den noch nicht einmal gebauten Wohnungen gehabt.

Das Grundstück gehört der Gemeinde Suderburg. Der Verkaufsbeschluss für die 1000 Quadratmeter war jedoch in der Ratssitzung umstritten, denn der Investor möchte dem ersten Bau eventuell drei weitere Bauten folgen lassen. Den ersten Bau gebe der Bebauungsplan durchaus her, hieß es von Seiten der Verwaltung. Sollten jedoch die drei weiteren Wohnheime folgen, müsste eventuell der Bebauungsplan geändert werden.

Insbesondere aus der SPD-Fraktion Suderburgs kam der Wunsch, vor dem Verkaufsbeschluss zu klären, wie die Zuwegung zu den weiteren Bauten aussehen soll, denn dazu müsste mit Sicherheit der Plan geändert werden.

Dieser Wunsch fand keine Mehrheit, denn für diese Bauvorhaben gibt es bislang nur eine vage Absichtserklärung. „Wir müssen uns auch mal von etwas trennen, was wir nicht brauchen“, mahnte Suderburgs Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Schulz mit Blick auf die leeren Kassen. In diesem Baugebiet sei im letzten Jahr nicht ein Grundstück verkauft worden.

Letztlich stimmte der Rat dem Verkauf zum Quadratmeterpreis von 35 Euro zu.

Von Jürgen Köhler-Götze

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