Letzter Bauabschnitt der Suderburger Hauptstraße: Abschluss der Arbeiten am Donnerstag

Neuer Asphalt für alte Straße

Schweres Gerät: Mit der Walze wird der noch heiße Asphalt glatt gefahren.

Suderburg. Der heiße Asphalt dampft unter der schweren Walze. Vorsichtig lenkt Heinz Bujok von der Firma Strabag seine Asphaltmaschine über die Suderburger Hauptstraße.

Die Bauarbeiten auf der Suderburger Hauptstraße nähren sich der Zielgeraden: Gestern wurde auf den letzten Abschnitt die Tragschicht aufgebracht, heute folgt die Binderschicht. Die Suderburger kennen es bereits – Umleitungsschilder stehen am Ortseingang, denn alle, die nach Hösseringen oder Räber wollen, werden durch die Baustelle gestoppt. Vollsperrung heißt es an der Kreuzung Bahnhofstraße/Hauptstraße. Hösseringen und Räber sind während der Vollsperrung nur über die Straße „Im Hussen“ erreichbar.

„Am Donnerstag wird die letzte Schicht aufgebracht“, sagt Samtgemeindebürgermeister und Suderburgs Gemeindedirektor Friedhelm Schulz. Er ist immer bestens informiert über den jeweiligen Bauabschnitt, obwohl die Baumaßnahmen der Samtgemeinde – die Abwasserleitungen – und der Gemeinde – die Beleuchtung – bereits abgeschlossen sind. Die Straßenbaumaßnahme wird vom Landkreis Uelzen finanziell getragen. In Zahlen ausgedrückt: Der Kreis zahlt rund 1,8 Millionen Euro, die Samtgemeinde 625 000 Euro und die Gemeinde 200 000 Euro.

„Wenn die Fahrbahn fertig ist, dann müssen noch einige kleine Arbeiten erledigt werden wie das Setzen der Randsteine“, weiß Schulz. Eine endgültige Bauabnahme seitens des Landkreises soll am 23. Juni erfolgen. „Wir haben rund einen Monat gewonnen“, sagt Schulz mit Blick auf die milde Witterung in diesem Jahr. Beschwerden seitens der Anwohner gab es inzwischen auch keine mehr. „Die Anlieger sind komplett entwöhnt vom Lkw-Verkehr. Die Ruhe wird nun bald wieder ein Ende haben“, sagt Gemeindedirektor Schulz.

Doch gestern mussten die Anwohner das Vibrieren der Dampfwalze und der Asphaltmaschine ertragen. „200 Pferdestärken hat das Fahrzeug, aber die Übersetzung macht es aus“, schildert Bujok. Der Asphalt wird verdichtet, bevor er auf die Straße kommt, und in der gewünschten Schnittstärke eingebaut, erklärt der Bauarbeiter in seiner kurzen Frühstückspause und klettert wieder auf sein Gefährt zurück.

Von Jörn Nolting

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