Bauprojekte der Wehren

LED-Lampen für die Gerätehäuser: Suderburger Politik schlägt Umrüstung in Etappen vor

In diesem Bereich ihres Gerätehauses möchte die Suderburger Feuerwehr ein Überdach errichten und darunter eine gepflasterte Sitzfläche schaffen.
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In diesem Bereich ihres Gerätehauses möchte die Suderburger Feuerwehr ein Überdach errichten und darunter eine gepflasterte Sitzfläche schaffen.

Suderburg – In vielen Feuerwehrhäusern der Samtgemeinde Suderburg gibt es noch alte, energiefressende Leuchten. Das zu ändern, hat sich der Feuerschutzausschuss vorgenommen. Er sprach sich jetzt für die schrittweise Umrüstung der betagten Beleuchtung aus.

Geht künftig eine Lampe kaputt, soll sie durch moderne LED-Technik ersetzt werden.

Außerdem soll die Verwaltung prüfen, wie viel Strom sich mit dem Einbau neuer Leuchten einsparen ließe. Als Vergleich sollen zwei unterschiedliche Gerätehäuser in der Samtgemeinde – ein großes und ein kleines – herangezogen werden. Mit seiner Beschlussempfehlung folgte der Ausschuss einem Antrag von Wilhelm Schröder (CDU).

Als Einziger stimmte Hinrich Müller (SPD) dagegen. Er verwies auf einen Antrag seiner Fraktion. Sie fordert, die Innen- und Außenbeleuchtung in sämtlichen Feuerwehrhäusern der Samtgemeinde auf LED-Technik umzustellen und dazu die Kosten und das Einsparpotenzial zu ermitteln. „Wir wollen Vorreiter sein, auch wenn sich das erst nach Jahren rechnet“, erklärte Müller. Die Überprüfung aller Gerätehäuser wäre jedoch „ein Wahnsinnsaufwand“, kritisierte Schröder. Letztlich lehnte der Ausschuss den SPD-Antrag mehrheitlich ab.

Grünes Licht gab es hingegen für zwei geplante Investitionen der Wehren Eimke und Suderburg, in einem Fall jedoch in abgespeckter Form. Die Eimker möchten an ihrem Gerätehaus ein etwa 30 Quadratmeter großes Überdach errichten und in ihre Fahrzeughalle zwei neue Fenster einbauen. Die Investition will die Wehr auf eigene Kosten tätigen. Geschlossen erteilte der Ausschuss dafür seine Zustimmung.

Anders sah es bei einem Vorhaben der Feuerwehr Suderburg aus. Sie will an ihrem Gerätehaus in Eigenleistung ein Überdach anbauen und darunter eine Sitzfläche pflastern. Daneben soll eine weitere Parkfläche angelegt werden, weil die vorhandene nicht ausreicht. Die Wehr hat beantragt, dass die Samtgemeinde die Materialkosten für die Überdachung – etwa 5000 Euro – und die Herstellung des Parkplatzes für rund 3000 Euro finanziert. Das Geld ist im aktuellen Etat jedoch nicht vorhanden.

Wilhelm Schröder sah den Antrag kritisch. Er war damit einverstanden, dass die Samtgemeinde für den Bau der Parkfläche aufkommt. Das Überdach müsse die Suderburger Wehr aber auf eigene Kosten errichten. Schließlich finanziere die Eimker Wehr ihr Überdach auch selbst, betonte er. Dem pflichtete Hinrich Müller bei. Auch er verwies auf die Gleichbehandlung. „Wenn wir dort Geld investieren, sind andere Wehren benachteiligt“, meinte er.

Letztlich empfahl der Ausschuss, dass die Samtgemeine nur die Kosten für die Parkfläche übernimmt. Alles andere müsse die Suderburger Wehr selbst finanzieren.

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