Suderburger Rat beschließt weiteres Vorgehen bei der Kinderbetreuung

Ja zum Krippen-Neubau, Nein zum Abriss

Passt auf dieses Grundstück neben der bestehenden Suderburger Krippe ein Neubau? Das soll auf Beschluss des Rates jetzt die Gemeindeverwaltung prüfen.
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Passt auf dieses Grundstück neben der bestehenden Suderburger Krippe ein Neubau? Das soll auf Beschluss des Rates jetzt die Gemeindeverwaltung prüfen.
  • Bernd Schossadowski
    vonBernd Schossadowski
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Suderburg – Das ehemalige Schulgebäude am Gänsekamp in Suderburg wird nicht abgerissen. Stattdessen soll, sofern möglich, in der Nähe ein Neubau für zwei Krippengruppen geschaffen werden. Das hat der Gemeinderat jetzt mit großer Mehrheit beschlossen.

Damit revidierte er sein Votum vom 22. Oktober, das einen Abriss der alten Schule vorsah, um dort eine neue Krippe zu bauen.

Ratsfrau Christine Kohnke-Löbert (Grüne) betonte, die alte Schule sei „ein regionalgeschichtlich bedeutsames Gebäude“, das erhalten werden müsse. Darauf ziele auch das aktuelle Bürgerbegehren ab. SPD-Fraktionschef Ulrich Mietzner wies auf drohende Mehrkosten hin, falls der Neubau nicht bis zum 30. Juni 2022 steht: „Wir verlieren 360 000 Euro an Zuschüssen, wenn wir nicht rechtzeitig fertig werden.“ Außerdem würden sich die Baukosten durch einen verspäteten Ausschreibungstermin deutlich verteuern, warnte Mietzner.

Einig war sich der Rat, dass zum 1. August 2021 eine Übergangslösung für die Krippenbetreuung nötig ist. Die Verwaltung soll nun prüfen, in welchen Gebäuden in Suderburg das möglich ist oder ob ein Container aufgestellt werden muss. Für eine langfristige Lösung soll ermittelt werden, ob ein eingeschossiger Krippen-Neubau auf das Grundstück der bestehenden Krippe passen würde. Wenn ja, soll die Verwaltung untersuchen, ob dort ein Anbau an die Krippe oder alternativ ein einzelstehender Neubau errichtet werden kann. Das ehemalige Schulgebäude soll hingegen nicht für die Kinderbetreuung genutzt werden. 

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