Wildtier muss erlöst werden – Jäger glaubt, vorher einen Wolf gesehen zu haben

Hirsch kracht bei Bahnsen in Pferdeanhänger

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Fell, Blut und Dellen zeugen von der Wucht des Aufpralls.

Bahnsen – Ostermontag, 10.30 Uhr: Tanja Jahnke ist mit Tochter und Pferd unterwegs zu einem Reitturnier. Mit dem Pferdeanhänger fährt sie auf der Kreisstraße 9 kurz hinter Bahnsen. Es kommt zum Unfall mit einem Hirsch, der in den Anhänger rennt.

Brisant ist die Beobachtung, die ein Augenzeuge gemacht haben will: Er glaubt, dass ein Wolf den Hirsch am helllichten Tag auf die Straße gejagt hat. Was passiert ist, schildert Tanja Jahnke so: Auf dem Acker sei auf Höhe ihres Autos plötzlich ein Hirsch aufgetaucht.

„Ich habe ihn erst nicht gesehen, weil er hinter drei Birken hervorkam.“ Der Hirsch lief auf die Straße, sei dann noch mal umgekehrt, ehe er wieder kehrtgemacht habe und regelrecht in ihren Pferdeanhänger gesprungen sei. Es gab einen lauten Knall, der Hirsch sei im hohen Bogen auf den Asphalt aufgeschlagen.

Ein paar letzte Zuckungen, dann hat ein Jäger, der zufällig alles beobachtet hat, das Wildtier erlöst.

VON SANDRA HACKENBERG

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