Hilfestellung und Freizeitspaß

Nicht nur das Lernen und Forschen, sondern auch das Freizeitangebot sollen den kleinsten Standortes der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften attraktiv machen. Foto: Ph. Schulze

Suderburg. Keine Spur von Frühjahrsmüdigkeit ist auf dem Campus Suderburg zu spüren. Denn was sich die Studenten des kleinsten Standortes der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften im vergangenen Jahr auf die Fahne geschrieben haben, setzen die AstA-Vertreter (Allgemeiner Studierendenausschuss) jetzt weiter um: Frischer Wind muss in das Hochschulleben!

Und so heißt es jetzt: Aus fünf mach zehn. Im Sommersemester 2010 starteten die Studenten des Campus aktiv Freizeitangebote zu auf die Beine zu stellen – in den Referaten Kultur, Kino, Fahrradwerkstatt, Raum- und Technik sowie Öffentlichkeitsarbeit. Nach der jüngsten Sitzung des Studierendenparlamentes starten die jungen Leute nun mit frischer „Besatzung“ mit neuen Referaten durch: Erstsemester-, Sozial-, Familien-, Sport- und Musikreferat. Die sollen nicht nur die Freizeit versüßen, sondern auch Hilfestellung geben.

So nimmt Daniel Kretzer im Erstsemesterreferat die „Neuen“ in Suderburg an die Hand. „Er übernimmt das, was die Dozenten nicht leisten können“, erklärt AstA-Vorstand Philip Gieleßen. Das bedeutet, Kretzer zeigt den Erstsemestern, wo sie abends mal etwas unternehmen können, aber erklärt ihnen auch die Struktur der Hochschule. Auch die Organisation der Erst-Party hat er unter seinen Fittichen.

Wenn es um Anträge, Gelder oder Wohnungssuche geht, sind die Suderburger Studenten bei Melanie Lieberwirth und Lisa König an der richtigen Adresse. Die beiden Frauen beraten in Sachen Wohngeld, Bafög-Antrag und helfen bei der Vermittlung von Wohnungen. Gielißen: „Wir sind echt froh, dass wir das Sozialreferat einrichten konnten. Immerhin ist das eine klare Aufgabe des AstA.“

Längst überfällig war für ihn – als junger Vater – auch das nun ins Leben gerufene Familienreferat. „Als ich hier vor einem Jahr angefangen habe zu studieren, gab es in der Mensa noch nicht einmal einen Hochstuhl“, erinnert er sich. Inzwischen stehen dort gleich zwei Sitzgelegenheiten für die Jüngsten am Campus bereit. zudem wurde ein Wickelraum eingerichtet. „Es sind auch gar nicht so wenige junge Eltern am Campus. Allein dieses Semester sind zwei weitere dazu gekommen“, sagt das AstA-Vorstandsmitglied. Larissa Fuchs hält im Familienreferat Verbindung mit dem Gleichstellungsbüro der Hochschule. „Wir planen, familiennahe Veranstaltungen anzubieten. Sowas könnte zum Beispiel ein Vortrag zum Thema Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom sein“, blickt Gielißen in die Zukunft.

In die Rubrik der „Freizeitorganisatoren“ reihen sich ab sofort Julia Caramanos als Sportreferentin und Oliver Scholz als Musikreferent ein. Gielißen: „Ganz neu werden wir Yoga und Turnen anbieten.“ Ansonsten werden wie bereits im vergangenen Jahr besondere Veranstaltungen wie eine Badmintonnight auf die Studenten warten.

Musikreferent Oliver Scholz engagiert sich unter anderem für einen Probenraum in der Hochschule. Langfristig ist sogar die Gründung einer Hochschulband angedacht – am Standort Wolfenbüttel gibt es bereits drei.

Von Wiebke Brütt

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