Hardausee: Sicherheitsdienst an Himmelfahrt

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Ein Himmelfahrts-Chaos wie vor zwei Jahren am Hardausee will die Gemeinde Suderburg verhindern. Deshalb gibt die Kommune rund 1000 Euro für einen Sicherheitsdienst aus.

Hösseringen. Rund 1000 Euro wird die Gemeinde Suderburg in die Hand nehmen, um ein Chaos, wie es sich an Himmelfahrt vor zwei Jahren abgespielt hat, zu vermeiden.

„Wir werden wie schon im vergangenen Jahr einen Sicherheitsdienst aus Braunschweig engagieren“, schildert Suderburgs Gemeindedirektor Friedhelm Schulz.

Das Sicherheitskonzept der Gemeinde zeigte Wirkung: Weder Personenschäden noch Sachschäden und ähnliche Delikte musste die Polizei im vergangenen Jahr feststellen. 2012 lag der Aufwand des Bauhofes für die Aufräumarbeiten nach dem Himmelfahrts-Donnerstag ebenfalls bei rund 1000 Euro, rechnet der Gemeindedirektor vor.

Auf lange Sicht wünscht sich Schulz, auf solche Maßnahmen verzichten zu können. Doch noch sind die Verunreinigungen, besonders durch die Glasscherben, von Bierflaschen zu präsent. Bürgermeister Hans-Hermann Hoff (Grüne) unterstützt das Konzept ebenfalls: „Das ist es uns wert.“

Zu dem Sicherheitsdienst kommen verstärkte Kontrollen durch die Polizei und ganztägige Mitnahmeverbote für Alkoholika und Glas hinzu. „Das sind wir den Besuchern, die allein oder mit ihrer Familie einen friedlichen Vatertag am Hardausee verbringen möchten, schuldig“, betont Schulz.

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