Initiative „Schrittmacher“ will Verbindungsweg für Radfahrer und Wanderer ausbauen

Grünes Band durch Suderburg

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Ein Weg über die Wiese: Bis zur Kirche reicht der Verbindungsweg, den jetzt eine Initiative mit Geldern aus der Geschäftswelt und Spenden reaktivieren will.

Suderburg. Es geht ihnen um das Ambiente ihres Ortes Suderburg: Die Initiative „Suderburger Schrittmacher“ macht sich für die Reaktivierung des Verbindungsweges Burgstraße/Poppelreunsweg stark.

Eben dieser Weg stand bereits auf der Tagesordnung des Bau- und Wegeausschusses der Gemeinde (die AZ berichtete). „Sofort im Anschluss an die Sitzung hat sich die Initiative gegründet“, schildert Borvin Wulf, einer der Initiatoren. An seiner Seite stehen die Geschäftsfrau Elvira Müller, der SPD-Politiker Manfred Mikulla und Andreas Paschko. „Unser Anliegen ist es, das Projekt Wiederinstandsetzung und Wiederbelebung des ehemaligen Verbindungsweges voranzutreiben, um eine der schönsten innerörtlichen Ecken Suderburgs in das grüne Band zwischen Hösseringen und dem Kreisel an der Bundesstraße 4 wieder einzubinden“, erklärt Wulf. Schritt für Schritt soll der Weg ein „Abenteuer für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer“ werden. Im Moment sucht die Initiative mit Hilfe einer Unterschriftenliste nach Mitstreitern. „Da die Gemeinde Suderburg finanziell am Hungertuch nagt, ist auch angedacht, wie das Projekt der Reaktivierung dieses Verbindungsweges aus Kreisen der Geschäftswelt und engagierter Bürger als Anschub finanziell unterfüttert werden kann, damit sich das Suderburger Rathaus nicht hinter dem Argument der leeren Kassen verschanzt“, so die Überlegung der vier Initiatoren.

Auslöser der gewünschten Reaktivierung des alten Viehtriebes sind die Bauarbeiten an der Suderburger Hauptstraße und die damit entstandene Diskussion, mögliche Umleitungswege zu finden. Da das weitere politische Vorgehen nun im Verwaltungsausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung behandelt wird, will die Initiative möglichst schnell viele Suderburger für ihr Vorhaben gewinnen. Wulf betont allerdings, dass der Weg langfristig genutzt werden soll.

Von Jörn Nolting

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