Neues Angebot soll möglichst frühzeitig starten

Ganztagsschule in Suderburg und Gerdau schon ab 2022?

In den Grundschulen Suderburg und Gerdau, hier ein Symbolbild aus der Zeit vor Corona, soll möglichst zum 1. August 2022 der Ganztagsbetrieb beginnen. Das hat jetzt der Schulausschuss der Samtgemeinde empfohlen.
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In den Grundschulen Suderburg und Gerdau, hier ein Symbolbild aus der Zeit vor Corona, soll möglichst zum 1. August 2022 der Ganztagsbetrieb beginnen. Das hat jetzt der Schulausschuss der Samtgemeinde empfohlen.
  • Bernd Schossadowski
    vonBernd Schossadowski
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Suderburg/Gerdau – In den Grundschulen Suderburg und Gerdau soll möglichst zum 1. August 2022 der Ganztagsbetrieb eingeführt werden. Die Schulform – ob offen oder teilgebunden – steht noch nicht fest. Sie soll aber in beiden Schulen identisch sein.

Das hat jetzt der Schulausschuss der Samtgemeinde einstimmig empfohlen. Die Entscheidung darüber trifft letztlich der Suderburger Samtgemeinderat.

Mit seiner Beschlussempfehlung folgte der Ausschuss einem Antrag der WSL-Fraktion. Diese will damit der Abwanderung von Kindern aus der Samtgemeinde Suderburg zur Grundschule Holdenstedt begegnen, in der bereits ein Ganztagsbetrieb angeboten wird (AZ berichtete).

Außerdem verständigte sich der Ausschuss auf einen Zeitplan zur Einrichtung der Ganztagsschulen. Ab Dezember soll die Abstimmung der Schulvorstände mit dem Lehrerkollegium und den Elternvertretern erfolgen. Überdies sollen die Eltern zur Ganztagsschule befragt werden. Ab Januar 2021 soll dann eine neu gegründete Arbeitsgruppe, bestehend aus den Rektorinnen, Lehrern und Eltern sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung, tagen und die Einführung der Ganztagsschule vorbereiten.

Geplant ist, dass die Gremien ab Juni die Schulform festlegen. Die voraussichtliche Schülerzahl soll ab Juli ermittelt werden. Ab Oktober soll der Träger der Schülerbeförderung beteiligt werden. Der Antrag auf Einführung der Ganztagsschule müsste dann bis zum 1. Dezember 2021 bei der Landesschulbehörde gestellt werden.

Im Ausschuss gab es dazu aber noch einige Fragen. Hat sich die Samtgemeinde schon Gedanken gemacht, wo in den Schulen die Mensa eingerichtet wird? Das wollte Elternvertreterin Katrin Beplate-Haarstrich wissen. „Ab Juli 2021 soll der Raumbedarf in beiden Schulen ermittelt werden“, sagte Samtgemeindebürgermeister Thomas Schulz. Dann werde geklärt, welche Räume für die Mensa genutzt werden können oder wo ein Anbau nötig ist.

„Wäre es möglich, dass auch eine Elternvertreterin aus dem Kindergarten in die Arbeitsgruppe aufgenommen wird?“, fragte Gesamt- elternratsvorsitzende Aleksandra Vogt. Das hält Ausschussvorsitzender Stefan Kleuker (CDU) für nicht erforderlich. „Die Arbeitsgruppe umfasst bereits 18 Personen. Ich glaube, dass die Grundschul- und die Elternvertreter durchaus die Belange die Eltern der Kinder vertreten können“, meinte er. Zudem stehe Aleksandra Vogt als Elternvertreterin bereits auf der Liste der Arbeitsgruppenmitglieder, ergänzte Maria Lembeck, Leiterin der Grundschule Suderburg.

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