Wrestedter Ratsfraktion beantragt Bau einer Verbindung zwischen Suderburger Kreisel und Stadensen

SPD fordert Radweg an der K 14

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Auf der Kreisstraße 14 zwischen dem Suderburger Kreisel und Stadensen herrscht oft viel Verkehr – eine Gefahrenquelle unter anderem für Radfahrer, die zum Stadenser Sommerbad unterwegs sind. Deshalb wünscht sich die SPD dort einen Radweg.

Stadensen/Suderburg. Die Diskussion um den möglichen Bau eines Radwegs an der Kreisstraße 14 zwischen dem Suderburger Kreisel auf der B 4 und Stadensen nimmt an Fahrt auf.

Hatte der Rat der Gemeinde Suderburg dieses Vorhaben zuletzt abgelehnt und sich stattdessen für zwei Radwege zwischen Bahnsen und Bargfeld sowie Böddenstedt und Suderburg ausgesprochen (AZ berichtete), meldet sich nun die SPD-Fraktion im Wrestedter Rat zu Wort.

Sie hat einen Dringlichkeitsantrag formuliert, in dem die Gemeindeverwaltung beauftragt wird, „zusätzlich zu dem von CDU/Grünen bevorzugten Radwegprojekt Groß Liedern-Lehmke unverzüglich den Bau des Radwegs entlang der K 14 beim Landkreis Uelzen für die nächstmögliche Förderperiode anzumelden“. Zudem soll die Verwaltung die für den Bau notwendigen Maßnahmen einleiten, heißt es in dem Antrag von SPD-Fraktionschef Kai Staeding. Dieser soll am Mittwoch, 18. Februar, im Wrestedter Rat behandelt werden. Beginn ist um 19.30 Uhr im Gasthaus Hamann in Ostedt.

Mit diesen beiden Projekten könnte laut Staeding ein parteiübergreifender Konsens geschaffen werden, der die Interessen der CDU/Grünen-Mehrheitsgruppe und die der SPD-Opposition berücksichtige. Durch den Bau würde ein Lückenschluss vollzogen, der das Radwegnetz im Raum Bad Bodenteich mit dem von Bevensen-Ebstorf verbinde und beide Bereiche ans Radwegnetz entlang der B 4 anschließe.

Die Aussichten für die Verwirklichung der beiden Wrestedter Vorhaben seien günstig, ist Staeding überzeugt. Denn das Land und der Kreis Uelzen fördern den Bau von Radwegen mit 70 Prozent der Gesamtkosten. Diese Mittel schöpfe der Kreis derzeit aber nicht aus, weil die Kommunen nicht genügend planungsreife Projekte angemeldet hätten. „Nie waren die Chancen für den Radwegebau in unserer Gemeinde besser als zum gegenwärtigen Zeitpunkt“, schlussfolgert Staeding.

Auf Unterstützung stößt der SPD-Antrag bei Götz Schimmack, parteiloses Mitglied des Suderburger Gemeinderates. Er macht sich schon seit langem für einen Radweg zwischen Suderburger Kreisel und Stadensen stark. „Es ist sehr erfreulich, dass von dieser Seite die Signale kommen“, meint er mit Blick auf den Antrag aus Wrestedt.

Nach Ansicht von Schimmack ist der Bau dieses Radwegs wichtig für Besucher des Stadenser Sommerbades, die mit dem Fahrrad kommen. „Kinder und Jugendliche müssen dort im Sommer eine sichere Fahrtroute haben“, betont Schimmack. Auf der K 14 herrsche oft viel Verkehr, denn sie sei eine Umleitungsstrecke für die B 4. Weil nur 280 Meter des beantragten Radwegs auf Suderburger Gebiet lägen, wäre der Kostenanteil der Gemeinde sehr gering, sagt Schimmack.

Von Bernd Schossadowski

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