Studierende gründen Kulturverein / Musikveranstaltung im Frühling geplant

Ein Festival für Suderburg

+
Nicht nur Lernen: Die Suderburger Studenten engagieren sich immer öfter nicht nur im Hörsaal, sondern auch beim Gestalten der Suderburger Kulturlandschaft.

Suderburg. Die Studierenden am Campus Suderburg der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften nehmen ihre Freizeitgestaltung selbst in die Hand.

Sportprogramm und Freizeitreferate werden jedes Semester weiter ausgebaut und auch außerhalb des Campus engagieren sich die jungen Leute zunehmend. Nachdem sie im Sommer bereits gemeinsam mit dem Kreis und dessen Schutzengel-Projekt eine Party für Studierende und Suderburgs Einheimische organisiert haben, starten die jungen Frauen und Männer nun ein größeres Projekt: Ein Festival wollen sie im Frühling durchführen.

Bisher stecken die Planungen noch in den Kinderschuhen: Die Idee steht in den Grundzügen, an der praktischen Umsetzung muss noch gefeilt werden. Einen Schritt in Richtung Festival gingen die Studierenden nun bereits: Sie haben den „Suderburger Verein für Musik, Kultur und Soziales“ gegründet.

„Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege sozialer und kultureller Projekte in der Samtgemeinde Suderburg“, erklärt Student Stephan Kloth. Ein langfristiges Ziel: Die Vereinsprojekte als Modul im Studiengang verankern, so dass anschließend eine Bewertung stattfindet.

„Geplant ist, weitere Partner ins Boot zu holen. Örtliche Vereine und Kulturschaffende sollen Verein auch als Unterstützer-Plattform für eigene Projekte ansprechen können“, ergänzt Stefan Koch, der in Suderburg studiert, auf der Gründungssitzung. Und bereits auf der ersten Veranstaltung des neuen Vereins war das Interesse der Öffentlichkeit groß. Christine Kohnke, die für die Grünen im Gemeinderat Suderburg sitzt, betonte: „Der neue Studiengang „Soziale Arbeit“ gibt nun auch Impulse nach außen. Das finde ich spannend und unterstützenswert. Gut, dass auf diese Weise neue Beziehungen zwischen Hochschule, Ort und Verwaltung möglich werden.“ Und auch Justus Eggeling von der Dorfgemeinschaft „Wir sind Suderburg“ unterstützt das Engagement der jungen Leute: „Ich war überrascht, dass es so schnell geht. Es ist gut, dass diese Initiative gestartet wird.“

Das Festival soll nur das erste große Projekt des Vereins sein. Live-Musik soll es geben – und zwar open air. „Eine kleine Blumenwiese verwandelt sich einen Tag in ein buntes Festivalgelände“, warf Philip Gieleßen, der zum Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde, einen Blick in die Zukunft. „Wir hoffen, dass sich das Festival langfristig in Suderburg etablieren kann“, sagte Stephan Kloth.

Doch nicht nur Freunde rhythmischer Klänge sollen durch den neuen Kulturverein angesprochen werden. Auch Projekte aus dem kulturellen und dem sozialen Bereich sollen bei dem Festival die Möglichkeit bekommen, sich zu präsentieren. Interessierte sind dem Verein willkommen.

Von Wiebke Brütt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare