„Ein kleines Weihnachtswunder“

Große Freude im Landkreis Uelzen über erfolgreiche Glasfaser-Vorvermarktung in Clustern 6, 7 und 8

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Voraussichtlich im Frühjahr 2018 können die Bauarbeiten für das Glasfasernetz im Uelzener Süd- und Ostkreis beginnen. Denn in den Clustern 6, 7 und 8 wurde die erforderliche Vorvertragsquote von 60 Prozent bereits erreicht. Das freut Landrat Heiko Blume.

Lüder/Oetzen/Suderburg. Sie hatten sich drei Monate lang engagiert und bei den Bürgern um das Glasfasernetz geworben. Jetzt steht fest: Die Ausbaugebiete 6, 7 und 8 haben schon vor dem Ende der Vorvermarktungsphase am 31. Dezember die 60-Prozent-Hürde geschafft (AZ berichtete).

Heiko Blume

Damit kann das Glasfaserprojekt für schnelles Internet dort wie geplant 2018 starten. Das sorgt in den beteiligten Gemeinden und beim Landkreis Uelzen als Projektträger für freudige Reaktionen. „Es ist großartig, dass sich so viele Menschen in der oft auch hektischen Vorweihnachtszeit so sehr in ihren Orten eingesetzt haben, um die Vorvermarktungsquote zu erreichen“, sagt Landrat Heiko Blume. Der Landkreis habe damit gerechnet, dass es durch die Feiertage spannend werden könnte. „Umso mehr freue ich mich, dass noch vor Weihnachten und Silvester ausreichend Vorverträge in den Ausbaugebieten unterzeichnet wurden.“

Wie berichtet, lag die Vorvermarktungs-Quote im Cluster 6 (Gemeinden Bad Bodenteich, Lüder, Soltendieck) am 22. Dezember bereits bei 62 Prozent der unterversorgten Haushalte. Im Cluster 7 (Oetzen, Rätzlingen und Suhlendorf) waren es ebenfalls 62 Prozent, im Cluster 8 (Suderburg) betrug die Quote 60,2 Prozent. Noch bis Ende dieses Jahres können weitere Haushalte in den „weißen Flecken“ der drei Ausbaugebiete einen Vertrag bei der Firma Lünecom abschließen. Baubeginn für das Glasfasernetz könnte dann im Frühjahr 2018 sein.

„So viele engagierte Menschen haben dem Regen und ersten Schneefall in den vergangenen Wochen getrotzt und sind in ihrem Ort von Haus zu Haus gegangen, um ihre Mitbürger über unser so wichtiges Zukunftsprojekt zu informieren“, sagt Blume. Sein ausdrücklicher Dank für diesen Einsatz gilt den Bürgermeistern, politischen Vertretern, Freiwilligen aus den Dörfern, Mitarbeitern aus den Rathäusern, dem Team der Firma Lünecom „und vielen, vielen mehr“, so Blume.

Auch Marlis Kämpfer, Leiterin der Wirtschaftsförderung und Projektverantwortliche, ist über die Quoten in den drei Clustern erfreut. „Unerwartet gab es tatsächlich in den Tagen kurz vor Weihnachten eine hohe Anzahl von weiteren Vorverträgen, das war ein richtiges kleines Weihnachtswunder“, schildert Kämpfer.

Vom 1. Januar bis zum 31. März 2018 läuft dann die Vorvermarktungsphase für die noch fehlenden drei Cluster. Es handelt sich um die unterversorgten Gebiete der Gemeinden Rosche und Stoetze (Cluster 9), Altenmedingen, Römstedt, Himbergen und Weste (Cluster 10) sowie Gerdau und Eimke (Cluster 11).

Von Bernd Schossadowski

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