Unfall gestern Vormittag zwischen Suderburger Kreisel und Stadensen / In Böschung gekipptes Fahrzeug wird mit Kran geborgen

Lkw durchpflügt Seitenstreifen und prallt gegen Baum

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Dieser Lkw kippte gestern in den Seitenraum. Vor der Bergung durch einen Kran wurden Bäume mit der Motorsäge entfernt. 

bs Stadensen. Es war möglicherweise nur ein Augenblick der Unaufmerksamkeit des Fahrers. Doch er reichte aus, dass ein Lastwagen gestern gegen 10.30 Uhr auf der Kreisstraße 14 zwischen dem Suderburger Kreisel und Stadensen in den unbefestigten Seitenraum geriet und dort in die Böschung kippte.

Erst an einem Baum kam der Lkw einer Betonbaufirma aus dem Landkreis Lüneburg zum Stehen.

Eine etwa 50 Meter lange Reifenspur, die sich tief in den rechten Seitenraum gepflügt hatte, zeugte vom Bremsen und Gegensteuern des Fahrers. Letztlich waren diese Manöver aber erfolglos. „Wenn man einmal mit den Reifen ins Erdreich neben der Fahrbahn kommt, hat man keine Chance mehr“, sagte der Mann gestern im Gespräch mit der AZ. Er war äußerlich unverletzt, ließ sich nach dem Unfall jedoch vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus fahren.

Teile der Frontscheibe des mit einer Betonpumpe ausgerüsteten Lastwagens waren gesplittert. Gegen 13.30 Uhr traf ein Teleskopkran an der Unfallstelle ein, der den Lkw bergen sollte. Bis zum Nachmittag war die K 14 zeitweise voll gesperrt. Damit der Kran freien Zugang zum Lastwagen bekam, mussten zuvor mehrere Bäume im Seitenraum mit der Motorsäge entfernt werden. Zum Abschluss der Bergung sollte der offenbar nicht mehr fahrtüchtige Lkw abgeschleppt werden.

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