Premiere des Streetfood Festivals am Hardausee begeistert viele Hundert Besucher

Burger, Bier und beste Stimmung

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„Alles unter 500 Gramm ist Carpaccio“ – bei F*Burger gibt es einen lustigen Spruch und Fleisch satt. Musik, Kettensägen-Kunst und ein Kick im Sand von den kleinen Gästen runden eine gelungene Premiere des Streetfood Festivals ab. Fotos: Huchthausen

Hösseringen. Sie tragen Namen wie „Pastrami Fishburger“, „Big Apple“ oder einfach nur „F*Burger“: Sechs sogenannte „Foodtrucks“ und zwei Verkaufsstände sorgten Samstag und Sonntag für kulinarische Vielfalt und verwandelten das Gelände am Hardausee in eine Partymeile.

Lecker, lecker, lecker: zufriedene Gesichter gab es bei den Besuchern und Betreibern der Essensstände.

Neben den unterschiedlichsten Burgervarianten, einer riesigen Auswahl an Crépes, Kartoffelpuffern oder geräucherten Forellen, standen auch exotische Cocktails, Bierspezialitäten und richtig gute Livemusik, unter anderem mit der Rock-Cover Band „Ablazed“ aus Helmstedt auf dem Programm. Das von Patricia Holm, Pächterin des „Kiosk am Hardausee“, in Zusammenarbeit mit „Knuts Mixbecher“ entworfene Konzept ging voll auf, die Besucher strömten in Scharen an den Hardausee und sorgten sowohl bei den Organisatoren, als auch bei den Betreibern der rollenden Spezialitäten für zufriedene Gesichter.

Eine Neuauflage scheint wahrscheinlich: Das erst Hardausee Streetfood Festival ist ein voller Erfolg.

„Das ist die Geburt einer richtig geilen Geschichte“ äußerte sich „Kettensägen-Virtuose“ Andree Löbnitz begeistert und drückte dem 1. Streetfood Festival seinen ganz persönlichen Stempel auf: Aus einer nur 50 Meter vom Gelände entfernt stehenden, gespaltenen Eiche entstand in zehnstündiger Arbeit eine rund 1000 Kilogramm schwere Holzbank, verziert mit den Kürzeln der Teilnehmer und zwei herausgearbeiteten Fischen als Symbol für den Hardausee. Die Bank wird ihren dauerhaften Standort auf dem Gelände bekommen und alle Besucher auch künftig an das 1. Streetfood Festival erinnern. Von dem eine Neuauflage bei diesem Erfolg natürlich mehr als wahrscheinlich erscheint: „Ich kann mir gut vorstellen, dass sich hier ein beständiges Pfingstevent etablieren lässt“, zeigt sich Patricia Holm zuversichtlich. Bei der Auswahl hat die Organisatorin, die auch selber einen Foodtruck betreibt, sowohl auf die Vielfalt als auch auf die Qualität des Angebots besonderen Wert gelegt: „Hier gibt es keine Industrie- oder Tiefkühlware, alle Speisen sind frisch und werden von Hand zubereitet. Aber uns ist auch wichtig, dass das Festival in einem übersichtlichen, familiären Rahmen bleibt.“ Als Lohn der Mühe bildeten sich an beiden Tagen vor allen Trucks teils lange Schlangen.

Ein Ersatz für das bereits traditionelle Hardausee Festival soll die Veranstaltung indes nicht sein. Dieses wird am 19. August ebenfalls stattfinden.

Von Oliver Huchthausen

Streetfood-Festival am Hardausee

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