Brühtrograllye zwischen Bohlsen und Hansen begeisterte Zuschauer und Teilnehmer

Trocken gibt’s nicht!

Wie einst Jennifer Grey und Patrick Swayze in „Dirty Dancing“: Ob es am Ende noch zur Hebefigur gereicht hat, ist nicht fotografisch festgehalten. Fotos. Huchthausen

Bohlsen. Zugegeben: Ein paar mehr Zuschauer hätte das traditionelle Bohlsener Brühtrog-Spektakel schon verdient gehabt. Am Wetter kann es nicht gelegen haben, schon eher an den parallel verlaufenden Einschulungen und anderen Veranstaltungen in und rund um Uelzen.

Das fünfköpfige Organisationsteam der Kreislandjugend Uelzen hatte sich jedenfalls alle Mühe gegeben, die Aufgaben für die insgesamt 13 teilnehmenden Teams originell zu gestalten, sodass sowohl den Teilnehmern, als auch den Zuschauern eine Menge geboten wurde.

Tigersprung mal anders: Um Eindruck bei den Punktrichtern zu schinden, versucht es diese Kandidatin über Kopf.

Der spektakuläre Start in die Gerdau per Rampe musste in diesem Jahr leider aufgrund von Niedrigwasser ausfallen: Am Startpunkt betrug die Wassertiefe nur ungefähr 15 bis 20 Zentimeter – deutlich zu wenig für die eintauchenden Brühtröge. Dafür ging es aber an den Stationen umso feuchter zu: So mussten die jeweils aus einem weiblichen und einem männlichen Teilnehmer bestehenden Teams als erstes mit Wasser aus der Gerdau gefüllte Becher über einen Parcours ins Ziel bringen: aneinandergefesselt und einhändig per Tablett. Als nächstes galt es mit Spezialanzug und Gummistiefeln soviel Wasser wie möglich aufzusaugen. Spätestens hier stürzten sich die ersten Teilnehmer bereits kopfüber in die Fluten.

Der äußerst beliebte „Tigersprung“ durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen, wurde aber noch um eine Sonderprüfung ergänzt. Um beim „bestechlichen“ Punktrichter ordentlich Punkte einzuheimsen, begeisterten die Teams die Zuschauer mit Sprüngen aus dem Reifen, Handständen im Wasser und sogar mit Akrobatik am Seil. Wer anschließend noch trocken hinter den Ohren war, hatte keine Chance auf Weiterfahrt ins etwa 2,6 Kilometer entfernte Hansen, denn: trocken gibt’s nicht!

Dort warteten weitere Prüfungen wie Sprint im Wasser, Bauklötzchen-Geschicklichkeit und Kronkorken sammeln. Besonders Letzteres verlangte den Teilnehmern alles ab, denn die Kronkorken mussten mit dem Mund aus einer Schüssel mit Mehl gefischt werden.

Platz eins belegte schließlich Team „Summerfeeling pur“ mit Doris Körtke und Hendrik Linne an Bord. Zweiter wurde Team „Fregatte Rolle“ mit Wiebke Mennerich und Christoph Berg, Platz drei schafften Maren Sauß und Jonas Lamprecht als Team „Ackerat“. Eine Fotogalerie von der Brühtrograllye finden Sie im Internet

Von Oliver Huchthausen

Die Bilder der freuchtfröhlichen Sause

Brühtrograllye zwischen Bohlsen und Hansen

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