Volker Schulz ist seit acht Wochen Bürgermeister von Gerdau – und hat politisch einiges vor

Brücken bauen fürs Gemeindewohl

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Die Stederbrücke über die Gerdau bei Bohlsen ist einer der Lieblingsorte des neuen Gemeindebürgermeisters Volker Schulz. Auch er möchte mit seiner Arbeit Brücken bauen.

Gerdau/Bohlsen. Dem Rat der Gemeinde Gerdau gehört er zwar erst seit knapp drei Jahren an, doch in dieser Zeit hat Volker Schulz schon wertvolle politische Erfahrungen gesammelt.

Die kommen ihm auch in seinem neuen Amt zugute, denn Schulz ist seit acht Wochen Gemeindebürgermeister und damit Nachfolger seines CDU-Parteikollegen Otto Schröder (AZ berichtete). Im AZ-Gespräch stellt der 41-Jährige, der seit 2006 mit seiner Familie in Bohlsen lebt und dort seit dem vorigen Jahr mit seiner Frau den „Rosenhof“ betreibt, jetzt seine wichtigsten politischen Ziele vor.

Sehr wichtig ist für Schulz, die Eigenständigkeit der Gemeinde Gerdau zu erhalten. Die Bildung einer Einheitsgemeinde kommt für ihn nicht in Frage. Auch den Widerstand gegen die Trassenpläne der Deutschen Bahn hat er sich auf die Fahnen geschrieben. „Wir müssen uns auf jeden Fall dafür einsetzen, dass es keine Neubaustrecke durch unsere Region gibt“, bekräftigt er. Denn der Bau einer Trasse zwischen Ashausen und Suderburg würde Bohlsen massiv treffen, und die Variante zwischen Ashausen und Unterlüß hätte negative Folgen für die Gemeinde Eimke, warnt Schulz. Er setzt beim Widerstand gegen die Pläne der Bahn auf Vernetzung.

Von Bernd Schossadowski

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