Am 10. September 2015

Böddenstedt beim Landesentscheid von „Unser Dorf hat Zukunft“

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Beim Landesentscheid von „Unser Dorf hat Zukunft“ will sich Böddenstedt wieder von seiner besten Seite präsentieren – so wie beim letzten Rundgang.

koh Böddenstedt. Nach dem Rundgang ist vor dem Rundgang. Nachdem die Böddenstedter im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ eine Runde weiter gekommen sind, wird nun der nächste große Tag vorbereitet.

Die Zeit ist knapp, denn die zehnköpfige Jury hat sich bereits für Donnerstag, 10. September, angemeldet. Schon um 9 Uhr morgens werden die Fachleute in Böddenstedt eintreffen, um zu entscheiden, ob sich der kleine Heideort tatsächlich gut genug für den landesweiten Entscheid präsentiert. 18 Dörfer aus ganz Niedersachsen sind diesmal dabei.

Das Böddenstedter Wettbewerbs-Team hat sich vorgenommen, den Rundgang in gleicher Weise aufzubauen wie beim letzten Mal, denn auch der Zeitrahmen ist derselbe. Zusätzlich soll diesmal jedem Jurymitglied ein Pate zur Seite gestellt werden. „Einige Paten sind bereits gefunden, aber es werden noch weitere gebraucht“, wirbt „Teamchef“ Bernhard Witte um Mitstreiter. Für das Thema „Das Dorf in der Landschaft“ konnte Walter Schenk von der Jägerschaft gewonnen werden und die Landfrauen wird Christina Hilmer vertreten.

Um besser auf die Streuobstwiese, die im Herbst von Schülern der Hardautalschule Suderburg gemeinsam mit der Jägerschaft Uelzen, Hegering Dreilingen, und dem BUND angelegt worden ist, hinweisen zu können, sollen zwei Wegweiser angebracht werden.

Der Pfahl in der Obstwiese trägt den Namen „Brauner Bär“.

Außerdem wird die Theatergruppe, die im Landgasthof „Puck“ probt, vorgestellt und die Infozelle weiter ausgebaut.

Die Böddenstedter Filmemacherin Aenne Bauck hat sich bereit erklärt, einen Böddenstedt-Film zu drehen. Der wird bis zum Termin zwar nicht fertig sein, aber vielleicht ist ein Teil vorzeigbar.

Auch die Projektmappe „Das Dorf in der Landschaft“ ist erweitert worden. In der Feldmark zwischen Böddenstedt und Hamerstorf wurde zudem kürzlich ein Kunstpfahl gesetzt, der den Zugangsbereich zur Streuobstwiese prägt. Ähnlich wie ein Leuchtturm, nur mit bunten Farben, leitet der Leuchtpfahl den Weg vom Dorf in das angelegte Biotop. Gestaltet wurde der Pfahl von Thomas Dorschner, der alte ausgediente Weidepfähle bemalt, um sie anschließend in Landschaftsteile zu setzen, auf denen sich artenreiche Biotope entwickeln sollen. Gleichzeitig sind die farbigen Kunstpfähle eng mit der Aktion „Fledermäuse im Dorf“ verbunden, gekaufte Pfähle kommen ihr zu Gute.

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