Ostfalia, Dorfgemeinschaft und Burschenschaft „Erica“ veranstalten Rieselwiesenfest in Suderburg

Bewässerung wie in alten Zeiten

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Günther Schröder (8. von links) erläuterte den Besuchern an der Fläche zwischen Suderburg und Olmsruh die fast 200 Jahre alte Bewässerungstechnik der Rieselwiese.

Suderburg. Bei strahlendem Sonnenschein haben die Suderburger jetzt zum dritten Mal das traditionelle Rieselwiesenfest gefeiert.

In Erinnerung an die fast 200 Jahre alte Bewässerungstechnik der Rieselwiese – in der Fachliteratur auch als Suderburger beziehungsweise später als Lüneburger Rückenbau dokumentiert – trafen sich die Gastgeber von der Ostfalia Hochschule, der Dorfgemeinschaft und der Burschenschaft „Erica“ mit ihren Gästen an der Dokumentationsfläche zwischen Suderburg und Olmsruh.

Erwachsene und auch Jugendliche und Kinder konnten dort viel Wissenswertes über die traditionelle Bewässerungs- und Düngetechnik in Form einer Rieselwiese erfahren. Von der Ostfalia Hochschule lieferte Professor Klaus Röttcher mit seinem Team die wissenschaftlichen Informationen. Für die geschichtlichen Grundlagen und die praktischen Durchführungen wurden die Besucher von Diplom-Ingenieur Günther Schröder an der Demonstrationsfläche begleitet.

Von der Suderburger Dorfgemeinschaft hatte Jürgen Wrede Wasserleitungen, Wasserräder zum Selbstbauen und viel Sand für die jungen und jüngsten Wasserbauer in spe vorbereitet. Und die Aktiven der Burschenschaft „Erica“ ließen mit kalten und warmen Getränken und Speisen keine Wünsche offen.

Wie in den Vorjahren wird der Erlös des Rieselwiesenfests aus dem Verkauf auch diesmal zwei guten Zwecken zugeführt: Zum einen soll der Erhalt der Rieselwiese als Dokument der Suderburger Landwirtschaftsgeschichte gefördert werden, zum anderen die Arbeit der örtlichen Jugendfeuerwehr.

Schnell waren sich alle Beteiligten einig: Wenn sich 2019 die „Erfindung“ der Rieselwiese zum 200. Mal jährt, soll daran in gebührendem Rahmen erinnert werden.

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