Neue Fahrbahn, Lampen und Kanäle

Ausbau der maroden Ortsdurchfahrt in Holxen beginnt voraussichtlich im Juni

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Die Tage der Holperpiste in Holxen sind gezählt. Der Landkreis wird die marode Fahrbahn der Ortsdurchfahrt voraussichtlich ab Juni erneuern. Außerdem sollen die Regenwasserkanäle saniert werden. 

Holxen – Noch gleicht die Ortsdurchfahrt in Holxen einer Holperpiste. Zahllose Schlaglöcher, Risse und ausgebesserte Stellen durchziehen die Kreisstraße 27. Doch die Tage der maroden Betonfahrbahn sind gezählt.

Voraussichtlich im Juni wird der Landkreis mit der Erneuerung der Straße beginnen und zudem die Regenwasserkanäle sanieren, teilt Suderburgs Bau-Fachbereichsleiter Rüdiger Lilje mit. Die Gemeinde Suderburg wiederum wird neue Straßenlampen entlang der Ortsdurchfahrt aufstellen – je nach Abstand zwischen 23 und 30 Stück.

„Die Bauarbeiten werden vermutlich bis Mitte 2020 andauern“, schätzt Lilje. Wie bei der kürzlich fertiggestellten Ortsdurchfahrt in Räber (AZ berichtete) werde es aus Witterungsgründen eine Winterpause geben. Die Gesamtkosten einschließlich der neuen Beleuchtung beziffert Lilje auf etwa zwei Millionen Euro. „Das ist schon eine Hausnummer“, meint er.

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt in Holxen ist auf einer Länge von 880 Metern geplant – etwa 210 Meter mehr als in Räber. Die Gemeinde muss nur die Lampen und die Hausanschlüsse der Regenwasserkanäle finanzieren. Hinzu kommen die Neugestaltung des Gehwegs in der S-Kurve und der Bau eines kleinen Versickerungsbeckens für Regenwasser und mitgeschwemmte Erde an der Straße „Gelber Berg“. Der Bau- und der Verwaltungsausschuss der Gemeinde haben jetzt die Auftragsvergabe für diese Maßnahmen an eine Tiefbaufirma beschlossen. Im Haushalt sind dafür 400.000 Euro vorgesehen. Alle übrigen Kosten übernimmt der Landkreis. Die Gemeinde wird jedoch die Regenwasserkanäle künftig unterhalten.

Am Donnerstag, 16. Mai, findet in Holxen eine Anwohnerversammlung statt, auf der die Verwaltung den Bürgern drei verschiedene Lampen-Varianten vorstellen wird. Erst danach wird die Politik über die Ausführung entscheiden. Zur Auswahl stehen Bogenleuchten, wie sie an der Ortsdurchfahrt in Räber installiert wurden – wahlweise in 4,50 und 6 Meter Höhe. Erstere wären mit Nettokosten von 54.000 Euro – ohne Kabel- und Erdarbeiten – am teuersten. Der Grund: Wegen der tiefer liegenden Lichtquelle wären fünf Lampen mehr erforderlich, um die Ortsdurchfahrt auszuleuchten. Bogenlampen in 6 Meter Höhe würden laut Lilje rund 46.000 Euro kosten.

Die dritte Alternative wären „technische Leuchten“, wie sie an der Ortsdurchfahrt in Suderburg stehen. „Ihre Strahler sind etwas kleiner und eckiger als bei den Bogenleuchten“, erklärt Lilje. Diese Variante würde mit 32.000 Euro zu Buche schlagen. Über die Ausschreibung der Lampenmasten und Strahler an eine Elektrofirma will die Suderburger Politik noch gesondert entscheiden.

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