Landkreis und Gemeinde erneuern Ortsdurchfahrt von Räber / Anliegerversammlung am 17. April

Ausbau beginnt in einem Monat

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Die Fahrbahn und die Gosse der Ortsdurchfahrt in Räber sind marode. Deshalb wird ein Teilstück der Straße ab Mai erneuert, ebenso die Gehwege und die Straßenbeleuchtung. 

Räber. Alles neu macht der Mai – dieses Sprichwort trifft auch auf Räber zu. Denn voraussichtlich am 7. Mai beginnt dort die Erneuerung eines 670 Meter langen Teilstücks der Ortsdurchfahrt.

Das teilte Bau-Fachbereichsleiter Rüdiger Lilje jetzt im Bau- und Wegeausschuss der Gemeinde Suderburg mit. Dabei handelt es sich um den Abschnitt der Kreisstraße 37 zwischen der Einmündung des Räberspringwegs und dem Ortsausgang in Richtung Suderburg.

Bis Jahresende soll der mehrere hunderttausend Euro teure Ausbau beendet sein, sagte Lilje. Dabei wird der Landkreis die Kosten für die Erneuerung der Fahrbahn, der Gossen und des Regenwasserkanals für die Straßenentwässerung übernehmen. Die Gemeinde wiederum finanziert den Bau der Gehwege und des Regenwasserkanals für die Entwässerung von Grundstücken und Nebenanlagen. „Dafür haben wir 2017 bereits 200 000 Euro in den Haushalt eingestellt“, erklärte Lilje.

Auch an der geplanten neuen Straßenbeleuchtung beteiligt sich die Gemeinde. Sie übernimmt die Kosten für die Erd- und Kabelarbeiten, während für die Masten und Lampen Zuschüsse aus der Kommunalen Klimaschutzgesellschaft Uelzen fließen könnten. Auch Fördermittel von Bund und Land stehen für die Baumaßnahme in Aussicht.

Auf die Anwohner der Ortsdurchfahrt kommen ebenfalls Kosten zu. Sie müssen ihre Regenwasser-Hausanschlüsse bezahlen. Zudem wird die Gemeinde für die Neugestaltung der Gehwege und der Beleuchtung Anliegerbeiträge erheben. „Die genaue Höhe steht aber noch nicht fest, sie wird zu einem späteren Zeitpunkt ermittelt“, sagte Lilje. Doch es gibt auch gute Nachrichten für die Bürger: „Für die Fahrbahnerneuerung sind die Beiträge der Anlieger null“, teilte der Fachbereichsleiter mit.

Am 17. April findet in Räber eine Versammlung für geladene Anlieger statt, auf der Details der Baumaßnahme erörtert werden. Am 19. April werden der Bau- und Wegeausschuss sowie der nichtöffentliche Verwaltungsausschuss über die Auftragsvergaben entscheiden.

Udo Depner

Nach Ansicht von Udo Depner (CDU) ist die Neugestaltung der Gehwege dringend notwendig. „Sie sind total abgängig und wurden in den 1970er Jahren ohne Untergrund gebaut“, sagte er. Ganz wichtig ist für ihn, dass während der Erdarbeiten gleich Leerrohre für das Breitbandnetz verlegt werden.

Hans-Hermann Hoff

Ein klares Ja zur neuen Straßenbeleuchtung in Räber kam von Bürgermeister Hans-Hermann Hoff (Grüne). Er sprach sich dafür aus, bogenförmige Laternen, wie es sie in Hösseringen gibt, aufzustellen – und nicht die flachen Lampenköpfe wie in Suderburg. „Die Leuchten dort sind ein Ausbund an Hässlichkeit“, meinte Hoff ohne Umschweife.

Von Bernd Schossadowski

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