Unbekannte kippen Grünschnitt in Wald bei Suderburg / Ausschuss fordert dezentrale Sammelstellen

Abfall-Entsorgung alarmiert Politik

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Der Suderburger Umweltausschuss ist besorgt: Eine Anhängerladung Gartenabfälle haben Unbekannte in den Wald gekippt. Foto: privat

Suderburg. Äste und Zweige von Buchsbäumen, Ilex und Kirschlorbeer türmen sich derzeit im Wald bei Suderburg.

Unbekannte haben vermutlich am vorigen Wochenende eine ganze Anhängerladung Gartenabfälle widerrechtlich auf einem Privatgrundstück in der Nähe des Ehrenmals der Wiesenbauschule entsorgt (AZ berichtete). Das hat jetzt den Umweltausschuss der Gemeinde Suderburg auf den Plan gerufen. „Weil es landesweit keine Brenntage mehr gibt, werden diese illegalen Entsorgungen zunehmen“, befürchtete Ausschussvorsitzender Hinrich Müller (SPD).

Er appellierte an das Gremium und an Gemeindedirektor Friedhelm Schulz, Lösungen zu finden, durch die die Bürger sich ihrer Gartenabfälle einfacher und vor allem legal entledigen können. „Eine Alternative wäre, sich vom Landkreis eine dezentrale Sammelstelle genehmigen zu lassen“, sagte Schulz. Dort könnte das gelagerte Material, zum Beispiel Heckenschnitt und Äste, geschreddert und danach zur Kompostierungsanlage des Landkreises nach Borg transportiert werden.

Von Bernd Schossadowski

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