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35 von 44 Grundstücken in Suderburg sind bereits verkauft

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Von: Bernd Schossadowski

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Zwei Häuser stehen bereits im Rohbau im neuen Suderburger Baugebiet.
Im neuen Baugebiet „Westlich der Bahnhofstraße IV“ in Suderburg werden bereits die ersten Häuser gebaut. Die Nachfrage ist groß: 35 der insgesamt 44 Grundstücke sind inzwischen verkauft. © Sophie Borm

Das neue Baugebiet „Westlich der Bahnhofstraße IV“ in Suderburg erfreut sich riesiger Nachfrage: 35 der insgesamt 44 Grundstücke sind bereits verkauft – sehr zur Freude des Gemeinderates.

Suderburg – Die Nachfrage nach Grundstücken im neuen Baugebiet „Westlich der Bahnhofstraße IV“ in Suderburg übersteigt alle Erwartungen von Politik und Verwaltung. Am Donnerstagabend hat der Gemeinderat den Verkauf von 18 weiteren Bauplätzen an private Interessenten beschlossen. Somit sind von den 44 Grundstücken bereits 35 verkauft, wie Bau-Fachbereichsleiter Rüdiger Lilje berichtete.

Von den neun noch nicht veräußerten Grundstücken liegen drei in der günstigsten Kaufpreiszone (45 Euro pro Quadratmeter), fünf in der mittleren (55 Euro) und eines in der teuersten (65 Euro). Zu diesen Preisen kommen jeweils noch die Erschließungskosten hinzu. Sämtliche Nebenkosten tragen die Käufer.

Bürgermeisterin Dagmar Hillmer (CDU) freute sich nicht nur über die Einnahmen, die die Gemeinde aus den Grundstücksverkäufen erzielt. Sie hob auch die Bedeutung des Baugebietes für den Ort hervor. „Unter den Käufern sind viele Neubürger, aber auch ganz viele junge Leute, die in Suderburg aufgewachsen sind und hier weiter leben wollen“, sagte sie. „Suderburg ist lebens- und liebenswert.“

Unter den Käufern gibt es einige junge Familien mit Kindern. Sie kommen in den den Genuss einer besonderen Zulage: Für Kinder bis zum 18. Lebensjahr gewährt die Gemeinde einen Nachlass auf den Kaufpreis von 1500 Euro pro Kind, maximal für drei Kinder.

CDU-Ratsherr Udo Depner zollte der Bauverwaltung großes Lob für die gute Arbeit, die sie im Hinblick auf das neue Baugebiet geleistet habe. Allerdings gebe es jetzt nur noch wenige freie Grundstücke im Ort. „Es sind nur noch etwa zehn Bauplätze, dann ist Suderburg ausverkauft“, erklärte er. Daher werde die CDU-Fraktion demnächst beantragen, dass in Suderburg weiteres Bauland ausgewiesen wird.

Auch WSL-Fraktionsvorsitzender Michael Luther zeigte sich über das große Interesse am Baugebiet „Westlich der Bahnhofstraße IV“ erfreut. „Das ist ein Selbstläufer. Und es zeigt: Wenn in Suderburg etwas angeboten wird, gibt es auch Käufer“, meinte er. Dem pflichtete Dierk Pellnath (FWS) bei. „Dass das so flott gegangen ist, habe ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet“, sagte er. Jetzt sei es wichtig, weitere Bauplätze in Suderburg zu schaffen.

Er sei „super zufrieden und glücklich“, dass das neue Baugebiet so gut nachgefragt werde, erklärte SPD-Fraktionschef Christian Briese im AZ-Gespräch. „Da muss man auch den alten Rat loben, der den Mut hatte, dass die beiden Bauabschnitte gleich zusammen erschlossen werden.“ Er habe geglaubt, dass vielleicht die Hälfte der Grundstücke verkauft wird. „Aber dass es jetzt so viele sind, das ist nicht schlecht.“

Als Erfolg bezeichnete auch Grünen-Fraktionsvorsitzende Christine Kohnke-Löbert die Nachfrage nach dem Baugebiet. „Suderburg profitiert vom allgemeinen Run aufs Land. Das hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass schon so viele Grundstücke verkauft wurden“, sagte sie. Im Vorfeld sei ungewiss gewesen, wie groß die Nachfrage nach Bauplätzen überhaupt sein werde. „Aber es war genau richtig, das Baugebiet in einem Rutsch zu erschließen“, betonte Christine Kohnke-Löbert.

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