Offizielle Fahrzeugübergabe bei der Feuerwehr Suderburg

180 000 Euro für Fahrzeug

Matthias Dyk (rechts) und Ralf Kluck mit dem Schlüssel.

Suderburg. Jetzt ist es nicht nur da, sondern auch offiziell als neues Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Suderburg in Dienst gestellt: Die feierliche Übergabe wurde am Freitag vor dem Feuerwehrgerätehaus in Suderburg vollzogen.

Die Suderburger Feuerwehr erhiehlt ein neues Fahrzeug, um den Einsatzanforderungen gerecht zu werden. Fotos: Ph. Schulze

Dabei waren natürlich die Feuerwehr und Vertreter der Verwaltung. Als seinen persönlichen Gast begrüßte Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Schulz dabei den Jugendlichen Christoph Wellmann aus Gerdau, der – im Rollstuhl sitzend – die Fahrzeugübergabe mit verfolgen durfte. Christoph Wellmanns Herz schlägt für die Feuerwehr und ganz besonders für Fahrzeuge der Feuerwehr. Vor einigen Wochen hatte er Schulz mit der Übergabe einer vollständigen Präsentationsmappe über ein für seine Feuerwehr in Gerdau geeignetes Fahrzeug so überrascht, dass dieser ihn spontan zu der Fahrzeugübergabe eingeladen hatte. Zunächst stellte Schulz das alte Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 außer Dienst. Es wird vemutlich vielen in Erninnerung bleiben, schließlich hat es 34 Dienstjahre hinter sich. Mit der Einziehung des Fahrzeugschlüssels endet nun die Dienstzeit dieses Einsatzfahrzeuges. „Die Beschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges ist erforderlich geworden, um die Einsatzanforderungen der nächsten Jahrzehnte ebenfalls vollständig erfüllen zu können“, bekräftigte Friedhelm Schulz. Denn in vielen Bereichen haben sich Gefahrenquellen ergeben, auf die mit einer dem Stand der Technik entsprechenden Ausrüstung der Feuerwehren zu reagieren sei. Das habe die Samtgemeinde Suderburg für ihren Einsatzbereich mit der Beschaffung des TLF 20/40 getan. Schulz, Gemeindebrandmeister Reimund Mentzel und Ortsbrandmeister Mathias Dyck dankten den anwesenden Vertretern des Feuerschutzausschusses und des Samtgemeinderates für die Bewilligung der dafür erforderlichen Finanzmittel in Höhe von rund 180 000 Euro.

Von Jörn Nolting

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