Kurhaus Bad Bevensen: Architekten können sich bis zum 22. Januar bewerben / Politik streitet

In zwei Wochen läuft die Frist aus

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Was geschieht mit dem Bad Bevenser Kurhaus? Mit dem Ende der Ausschreibungsfrist rückt ein Neubau etwas näher.

Bad Bevensen/Hannover. Bad Bevensen schaut auf den 22. Januar. Denn dann endet die Frist für die Ausschreibung eines möglichen Kurhaus-Neubaus. Europaweit sucht die Kurstadt nach einem Architekten, der ihre Anforderungen zu den vom Rat gesetzten Rahmenbedingungen erfüllen würde.

Landet ein entsprechender Vorschlag in der Post des Rathauses, könnten nach emotionalen Diskussionen über die Zukunft des bestehenden, sanierungsbedürftigen 70er-Jahre-Baus im Kurzentrum Fakten geschaffen werden. Der Auftrag für einen Kurhaus-Neubau könnte nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren und mit positivem Votum des Rates frühestens Ende März/Anfang April vergeben werden.

Mehr als zwei Jahre diskutiert der Stadtrat Bad Bevensen bereits über das Problem Kurhaus. Fest steht: Das Gebäude ist in die Jahre gekommen, das Dach ist undicht, Technik und Brandschutz entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen – diskutiert werden verschiedene Neubau- und Sanierungsvarianten. Nachdem Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer einen Architektenwettbewerb, der einen Kurhaus-Neubau mit Förderung durch die N-Bank zum Ziel hatte, Mitte 2012 für gescheitert erklärt, diskutiert der Rat Baumodelle mit privaten Partnern (PPP). Im Oktober schiebt der Stadtrat dann aber doch eine Neubau-Variante ohne private Partner an: Die Architektenleistung wird ausgeschrieben.

Mehr zum Kurhaus lesen sie in der AZ.

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