Zusammenschluss in Bad Bevensen: Diana-Kliniken AG führt HGZ und Diana-Klinik

Zwei Kliniken gehen gemeinsam

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Komplizierte Herz-OPs, wie das Einsetzen eines Stents, sind eine Spezialität des Herz- und Gefäßzentrums (HGZ). Zusammen mit der Diana-Klinik soll die medizinische Versorgung noch enger verzahnt werden.

Bad Bevensen. Die Kliniken der Kurstadt stellen sich stärker auf: Die Diana Kliniken AG wird das Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen (HGZ) und die Diana-Klinik künftig als Mehrheitsgesellschafter gemeinsam leiten.

Beide Häuser werden weiterhin selbstständig agieren, sich aber noch stärker als zuvor abstimmen, erläutert HGZ-Aufsichtsratsmitglied Dr. Ulrich Steffen auf Nachfrage der AZ.

Dass Diana-Klinik und HGZ ein gutes Gespann sind, haben sie bereits in der Vergangenheit bewiesen. So arbeiteten sie unter anderem im Bereich der medizinischen Labore sowie bei der Anschaffung von Medizin-technischem Gerät zusammen. Synergien wurden unter anderem bereits in der Neurologie, der Orthopädie und der Nephrologie genutzt. „Wir besetzen nicht dieselben Felder, sondern ergänzen uns“, erklärt Dr. Steffen.

Sowohl die Diana als auch das HGZ wollen in den kommenden Jahren maßgeblich unter anderem in bauliche Faktoren investieren. „Gemeinsam haben die beiden privat betriebenen Kliniken Bad Bevensens einfach ein stärkeres Gewicht“, nennt HGZ-Pressesprecherin Birga Berndsen einen Grund für den Zusammenschluss. Künftig wollen beide Häuser ihr medizinisches Angebot noch enger vernetzen und versuchen weiteren Nutzen aus der Zusammenarbeit ziehen: „Das ist aber nicht gleichzusetzen mit Entlassungen“, betont Dr. Steffen. „Wir bemühen uns weiterhin um jeden qualifizierten Mitarbeiter. Alle Krankenhäuser ringen um Fachkräfte. Es ist nicht gewollt, Mitarbeiter abzubauen, sondern da wo es sinnvoll ist werden wir zusammenarbeiten.“ Die medizinische Versorgung der Region soll weiterhin sichergestellt und verbessert werden.

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