Musik, Zauberei, Slam und Tanz – junger Aktionskreis stellte sich offiziell vor

Ein Zusatz-AKKU für Uelzens Kultur

Junge Künstler auf der Bühne. Fotos: Wendlandt

Uelzen. Während die Breakdancer auf der Rathauskreuzung ihren Linoleumteppich ausrollten und damit für Irritation sorgten, schlenderte Alina Ziegenbein mit ihrer Gitarre noch seelenruhig durch die Achterstraße. Das Lampenfieber kam später.

Am Sonnabend stellte sich im Rahmen des Kulturfestes die junge Uelzener Szene vor.

AKKU – „Aktionskreis Kunst und Kultur Uelzen“, als Verein eingetragen seit Mai (AZ berichtete), ist eine „engagierte Truppe“. So sagt es deren Vorsitzender Olaf Hirsch. „Es war nicht schwer, Leute zu finden, die mitmachen“, resümiert er im Gespräch und freut sich auf die öffentliche Premiere.

Musik, Zauberei, Slam und Dance von 12 Uhr mittags bis 22 Uhr – das war ein ehrgeiziges Vorhaben. Die Breakdancer zogen das Publikum hinter sich her, als es endlich losging. Dann stand auch Alina auf der Bühne. Als Erste, was immer am schwersten ist. Ihre zwei Freundinnen Johanna und Franzi drückten im Publikum fest die Daumen. Bis jetzt covert Alina noch, aber ein eigener Text war schon dabei. Der erzählte von Liebe und Schmerz, die Hauptthemen dieses Alters. „AKKU find‘ ich ziemlich gut“, sagte die junge Sängerin, die bereits über ihre Eltern vernetzt scheint in der Musik. Und ihre Freundinnen finden, dass sie „die schönste, einzigartigste Stimme“ habe. „Ja“, sagt auch Olaf Hirsch, „Alina ist wirklich gut.“

Aber die 15-Jährige war nur eine, die der neuen Kultur-Vereinigung ein Gesicht gibt. Es geht nicht nur um Musik. Vor allem jedoch geht es ums weitere Ausgestalten; denn eine Initiative durchzuhalten ist auch eine Kunst.

Von Barbara Kaiser

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