Silo-Sanierung kann bis Ende Juli für Beeinträchtigungen sorgen – auch sonnabends

Aus der Zuckerfabrik staubt"s

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Damit die süßen Produkte weiterhin flott vom Band gehen, investiert die Nordzucker im Uelzener Werk kräftig.

Uelzen. Die Arbeiten haben begonnen: Vor wenigen Tagen hat Nordzucker mit der Sanierung eines der acht Zuckersilos am Standort Uelzen begonnen (AZ berichtete) – und die Bevölkerung wird in den nächsten Tagen möglicherweise von den Arbeiten einiges mitbekommen, denn die Umbaumaßnahmen verursachen laute Geräusche.

Im Inneren des Silos wird eine Zwischendecke aus Beton abgebrochen. Danach werden die Innenwände mit Sandstrahlen gereinigt, damit eine neue Beschichtung aufgebracht werden kann. Die Kosten der Investition belaufen sich auf insgesamt 2,5 Millionen Euro.

Im Vorfeld der Sanierungsmaßnahmen trifft Nordzucker zwar alle technisch möglichen Vorkehrungen, um Lärm und Staubemissionen für Mitarbeiter und Anwohner auf ein mögliches Minimum zu beschränken, wie Dennis Marburger von der Nordzucker AG in Braunschweig versichert. Der durch die Arbeiten entstehende Staub werde weitgehend im Silo-Inneren aufgefangen. „Durch die notwendige Dachöffnung kann es dennoch zum Austritt geringer ungefährlicher auch außerhalb des Werksgeländes wahrnehmbarer Staubmengen kommen.“

Der Einsatz gedämmter Maschinen ermögliche es, die ungewohnte Geräuschkulisse auf einem niedrigen Pegel zu halten. Um das Silo mit Beginn der Rübenkampagne Anfang September wieder für die Lagerung von Kristallzucker nutzen zu können, werden die Arbeiten in drei Schichten, bei Bedarf auch an Sonnabenden, ausgeführt. Bis Ende Juli werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

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