Uelzener Notfallpraxis ist umgezogen / Ab 2012 Bereitschaftsdienst für gesamten Kreis

Zentrale Anlaufstelle für Patienten

Neue Räume: Deutlich mehr Platz bietet jetzt die Notfallpraxis Uelzen. Diese ist von der Bahnhofstraße 6 ins DRK-Gebäude an der Ripdorfer Straße 1 umgezogen. Foto: Wendlandt

Uelzen. Moderne und deutlich größere Räume in zentraler Lage: Das bietet jetzt die Bereitschaftsdienstpraxis in Uelzen. Sie ist von der Bahnhofstraße 6 an ihren neuen Standort an der Ripdorfer Straße 1 umgezogen.

Dort befindet sie sich im vor kurzem errichteten „DRK-Haus am Hammersteinplatz“ – direkt im Erdgeschoss.

„Der Hauptgrund für den Umzug ist, dass die neuen Räumlichkeiten deutlich größer sind“, erklärt Oliver Christoffers, Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Lüneburg, die auch für den Kreis Uelzen zuständig ist. Etwa 135 Quadratmeter standen an der Bahnhofstraße zur Verfügung, jetzt sind es 220 Quadratmeter.

Nicht nur für Patienten, sondern auch für die Ärzte ist das eine deutliche Verbesserung. „Es war nicht vorgesehen, dass der diensthabende Arzt in den alten Räumen übernachtet. Das war nur eine Notlösung. Doch in der neuen Praxis ist das jetzt möglich“, erklärt Dr. Jürgen Geweke, Vorsitzender des Vereins Notfallpraxis Uelzen. Zudem steht nun nicht nur dem jeweils diensthabenden Arzt, sondern auch seinem für Hausbesuche zuständigen Kollegen ein eigener Bereich zur Verfügung.

Die Räume seien „ganz nach praxisorganisatorischen Betriebsabläufen gestaltet“ worden, sagt Heinz Meierhoff, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Uelzen, der die neuen Räume an die Kassenärztliche Vereinigung vermietet.

Die Sprechzeiten an der Ripdorfer Straße 1 bleiben unverändert. Allerdings wird die Notfallpraxis ab dem 1. Januar 2012 auch den bislang eigenständigen Bereitschaftsdienst für Bad Bevensen und Bienenbüttel übernehmen und damit zur zentralen Anlaufstelle für Patienten aus dem gesamten Kreis Uelzen werden.

Zu den 84 Ärzten, die derzeit im Wechsel den Notfalldienst in Uelzen übernehmen, kommen dann voraussichtlich 32 weitere aus dem Nordkreis hinzu. „Das bedeutet, dass jeder Arzt ab 2012 weniger Dienste pro Jahr haben wird. Diese werden dann auf mehr Schultern verteilt“, erklärt Christoffers.

Von Bernd Schossadowski

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