Im Zeichen von Baustellen

Neue Gleise verlegt die Bahn auf der ICE-Strecke Uelzen-Hamburg.Archivfoto: Mahler

Uelzen - Von Thomas Mitzlaff. Neue Gleise und Oberleitungen zwischen Bienenbüttel und Deutsch Evern, neue Brücken, Signalanlagen, Weichen und Lärmschutzwände nördlich von Lüneburg, der Bau eines dritten Gleises zwischen der Salzstadt und Hamburg – bis Mitte Dezember verbaut die Deutsche Bahn auf der ICE-Trasse nach Hamburg viele Millionen Euro. Aus diesem Grund ist der reguläre Fernverkehrs-Fahrplan zunächst an Wochenenden und ab dem 15. August dann täglich weitgehend außer Kraft gesetzt.

Los geht es schon am morgigen Freitagabend. Bis Montagfrüh fallen zahlreiche Intercity-Verbindungen von und nach Uelzen aus. Stattdessen halten im Zweistunden-Takt ICE-Züge der Linie Hamburg-München im Hundertwasserbahnhof. Auch an den Sonntagen 1. und 8. August gibt es Zugausfälle. Nur geringfügige Zeitverschiebungen gibt es für Metronom-Züge von Hamburg nach Uelzen, die den zu geänderten Fahrzeiten verkehrenden ICEs ausweichen müssen.

Lediglich der letzte Metronom von Hamburg nach Uelzen ist zunächst mehrfach und ab 15. August täglich betroffen: Zwischen Stelle und Winsen müssen Reisende in Busse steigen.

Pendler von Uelzen nach Hamburg und Hannover sind dann erstmals ab 13. August in größerem Umfang von den Bauarbeiten betroffen, denn dann gelten die Ersatzfahrpläne mit IC-Streichungen auch an den Werktagen. Richtig „dicke“ kommt es dann von Freitag, 20. August, bis Freitag, 27. August. Denn die Bahn weist vorsorglich darauf hin, dass in dieser Woche auch der Baustellenfahrplan womöglich nicht eingehalten werden kann, da sich wegen umfangreicher Gleis- und Oberleitungserneuerungen zwischen Bienenbüttel und Lüneburg die Züge um bis zu 25 Minuten verspäten können. Davon werden dann auch die Metronomzüge betroffen sein.

Detailinformationen über die zahlreichen Fahrplanänderungen bekommt man unter http://www.bahn.de, in der dortigen Fahrplanauskunft sind bereits sämtliche Änderungen berücksichtigt.

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