Polizei warnt Autofahrer / Lkw legt Verkehr auf B 191 lahm

Zahlreiche Glätteunfälle

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Uelzen/Landkreis. Mehr als ein Dutzend Glätteunfälle registrierte die Polizei gestern im Kreis Uelzen. Bei den meisten Unfällen sei es bei Blechschäden und leichten Blessuren geblieben, berichtet Polizeipressesprecher Kai Richter.

Auf der Kreisstraße 44 zwischen Bornsen und Velgen kam ein Autofahrer gestern früh gegen 6.45 Uhr in einer Rechtskurve aufgrund der Glätte nach links von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Leitpfosten und kam im Graben zum Stehen. Die Folge: ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Aufgrund der Bergung eines Lkw bei Zernien musste die Bundesstraße 191 bis gestern Mittag für längere Zeit voll gesperrt werden. Der 29-jährige Fahrer des polnischen Lkw war gegen 2.30 Uhr aufgrund der Glätte ins Schlingern gekommen, nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen mehrere Birken geprallt. Ein 26-jähriger Beifahrer erlitt leichte Verletzungen. Für die Bergung des mit Porzellan beladenen 40-Tonners mit Spezialkränen musste die B 191 bis in die Mittagsstunden teilweise voll gesperrt werden. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

Nebel, Schnee, Glatteis, Sturm und starker Regen stellen die Kraftfahrer vor allem im Herbst und im Winter vor einige – zum Teil lebensgefährliche, aber auch vermeidbare – Probleme. Glatteisgefahr besteht bereits ab 3 Grad Celsius, ab etwa 7 Grad Celsius weisen Winterreifen bessere Haftwerte auf, warnt die Polizei. Laub auf der Fahrbahn macht die Fahrbahn glitschig und sorgt beim plötzlichen Bremsen, bei riskanten Fahrmanövern und in Kurven für Gefahr.

Aufgrund der Wettervorhersagen für die nächsten Tage bittet die Polizei, sich schon jetzt gedanklich auf mögliche glatte Straße einzustellen, die Fahrweise anzupassen und genügend Zeit für den Weg zur Arbeit einzuplanen.

„Sehen und gesehen werden“, lautet die goldene Regel bei der Polizei. Wichtige Rollen spielen dabei die Fahrbahnbeschaffenheit, die Reifen und die Beleuchtung des Fahrzeugs, aber auch die persönliche Einstellung der Verkehrsteilnehmer.

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