Holdenstedter Bau soll in städtischer Hand bleiben

Sie wollen das Schloss retten

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Zu den Gründern der Initiative gehören Birgit Alpers-Meyer, Roa Hachmann, Ute Lange-Brachmann und Renate Schmidt.

nre Uelzen. Kulturschaffende aus der Stadt Uelzen haben sich zusammengetan, um den geplanten Verkauf des Schlosses Holdenstedt noch abzuwenden.

Die „Iniatiative Kultur Uelzen“, kurz IKU, sieht in dem historischen Gebäude im Uelzener Ortsteile ein „Juwel“, in dem Kunst und Kultur seine Heimat habe, wie Ute Lange-Brachmann, sie gehört zu den Gründern der Initiative, gestern sagte. Roa Hachmann ergänzte: „Wer möchte noch nach Uelzen ziehen, wenn Kulturstätten rar werden. “ Sie verwies dabei nicht nur auf den geplanten Verkauf des Schlosses Holdenstedt, sondern auch auf die Umbauarbeiten der Kulturnhalle zur Mensa für die Oberschule. Uelzen sei nur dann attraktiv, wenn sie das Flair einer von Kultur beseelten Stadt verströme.

Nach Auffassung der Gründer, zu ihnen gehören auch Birgit Alpers-Meyer und Renate Schmidt, muss das Schloss weiter in kommunaler Hand bleiben und auch weiterhin für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stehen. In dem Schloss ist das Heimatmuseum für Stadt und Kreis Uelzen untergebracht, regelmäßige Ausstellungen von Künstlern sind in ihm zu sehen, bei den Schlosswochen finden Konzerte in dem historischen Gebäude statt. Das Schloss, so sind die Gründer überzeugt, befinde sich nicht in einem solch schlechten Zustand, dass die Stadt nicht noch eine Renovierung stemmen könne. „Es gibt Risse, das Schloss steht zum Teil auf Holzpfälen – dies aber schon seit 200 Jahren“, so Roa Hachmann.

Die Initiative möchte weitere Mitstreiter gewinnen, mit denen man Ideen entwickelt, wie sich das Schloss retten lässt. Fest steht, dass das Brainstorming soll im Schloss Holdestedt stattfinden.

Von Norman Reuter

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