Wie wird Uelzen attraktiv?

Von Marc RathUelzen. "Wie kann Uelzen attraktiver werden?" Diese Frage wollen die Mitglieder der "Arbeitsgemeinschaft für den Entwicklungsbereich Innenstadt" in diesen Tagen beantworten. Bis zu ihrem nächsten Treffen am Donnerstag im Rathaus soll jeder der Mitglieder drei bis fünf Punkte erarbeiten, "die man umsetzen könnte, wenn man wollte", fasste Bürgermeister Otto Lukat die "Hausaufgabe" zusammen.

Es war ein Abtasten, das sich die Kommunalpolitiker aus den Fraktionen, Verwaltungsmitarbeiter sowie Vertreter von Landfrauen, SoVD und Haus & Grund am Donnerstagabend in der Vinothek Gutenberg ablieferten. Einigkeit herrschte nur bei der Beurteilung des Ist-Zustandes. Lukat: "Die jetzige Situation ist unbefriedigend."Baudezernent Karsten Scheele-Krogull skizzierte einzelne Verkehrsvarianten (siehe Kasten). Handelsvereins-Vorsitzender Uwe Schwenke mahnte indes, die Diskussion nicht allein auf die Verkehrsführung zu fokussieren. Es gehe um ein Gesamtkonzept. Ob größere Fußgängerzone, mehr Parkmöglichkeiten, zusätzliche Geschäfte – während der 90 Minuten der ersten Runde kamen viele Aspekte zur Sprache, die sich nicht einfach auf einen Nenner bringen ließen.Etliche der knapp 20 Gäste hätten gerne mitdiskutiert. Doch dieses Recht stand nur den Mitgliedern der Arbeitsgruppe zu. Die Arbeitsergebnisse werden "auf breiter Basis in der Öffentlichkeit diskutiert", versprach Lukat: "Die besten Ideen sind gefordert." Jede zweite Sitzung soll öffentlich sein.Jörg Bosse vom SoVD bietet an, in seiner Geschäftstelle in der Brauerstraße 32 einzelne Bürgerideen zu sammeln und in die Runde einzubringen. Grünen-Fraktionsvorsitzende Ariane Schmäschke lädt am Dienstag zur Bürgersprechstunde "Innenstadt der Zukunft" von 17 bis 19 Uhr ins Grünen-Büro, Rademacherstraße 9, ein. Seite 16

Wie kann Uelzen attraktiver werden? Schicken Sie Ideen an: AZ-Redaktion, Gr. Liederner Straße 45, 29525 Uelzen.

Zur Verkehrsführung in den Marktstraßen skizzierte Uelzens Baudezernent Karsten Scheele-Krogull mögliche Alternativen:

Mögliche Alternativen• Tempo 30: Die jetzige Lösung.• Tempo 20: Die drei Straßen als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich.• Verkehrsberuhigter Bereich: Maximale Geschwindigkeit 7 km/h – Fußgänger, Autofahrer und Radfahrer sind gleichberechtigt.• Shared Space: Es gibt keine Verkehrsschilder, jeder Verkehrsteilnehmer muss Rücksicht auf den anderen nehmen.• Fußgängerzone: Kein Autoverkehr, Abstufungen – etwa für Radfahrer, Taxen oder Sonderfahrten – sind möglich.

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