Uelzener Kreistagsmitglied Armin-Paul Hampel weist Zeitungsbericht zurück

AfD-Landeschef: Wirbel um Alkohol-Fahrt auf der Autobahn

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Armin-Paul Hampel (Mitte), hier bei einem Wahlkampfauftritt im September 2016 auf dem Herzogenplatz, ist Kreistagsabgeordneter der AfD in Uelzen und Spitzenkandidat der niedersächsischen AfD für den Bundestag.

tm Uelzen. Der niedersächsische AfD-Landesvorsitzende und Uelzener Kreistagsabgeordnete Armin-Paul Hampel hat einen Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) über eine Alkoholfahrt seinerseits zurückgewiesen.

„Was da geschrieben wird, ist in großen Teilen nicht korrekt“, erklärte Hampel auf Nachfrage der AZ.

Die NOZ hatte unter Berufung auf einen Polizeisprecher in ihrer gestrigen Ausgabe berichtet, die Polizeiinspektion Rotenburg (Wümme) habe ein Strafverfahren gegen Hampel eingeleitet, weil dieser am Abend des 17. Januar auf der Autobahn 1 bei Sittensen wegen seiner unsicheren Fahrweise einer Polizeistreife aufgefallen und angehalten worden sei. Ein Alkoholtest habe 0,6 Promille ergeben.

Hampel bestätigte, dass es eine Kontrolle auf der A 1 gegeben habe: „Ich war auf dem Rückweg von einer Veranstaltung in Rotenburg.“ Allerdings seien der Ablauf der Polizeikontrolle und auch andere Angaben aus dem NOZ-Bericht nicht zutreffend. „Ich habe von dem Vorgang auch nie wieder etwas gehört.“

Die Polizeiinspektion Rotenburg bestätigte gestern lediglich, dass es „einen Vorgang“ gebe. Man äußere sich aber nicht zu Details, weder zu Werten, noch zum Ablauf der Kontrolle, erklärte Sprecher Heiner van der Werp. „Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, der Vorgang wird noch abgearbeitet.“ Wenn dies geschehen sei, werde die Akte an die Staatsanwaltschaft Stade geschickt.

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