Uelzens Straßenmeisterei ist für kalte Jahreszeit gerüstet / 800 Tonnen Salz im Lager

Die Winter-Späher sind unterwegs

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Der Winterdienst ist angelaufen, die Straßenmeisterei ist für den Einsatz gerüstet.

ib Uelzen. Der Winter kann kommen. Zumindest wenn es nach Manuela Kapak-Wendt und ihrem Team geht.

Denn die Leiterin der Straßenmeisterei Uelzen und ihre Mitarbeiter, die im Auftrag der Landesstraßenbauverwaltung im Einsatz sind, haben in diesem Jahr wegen der eher noch milden Witterung recht spät angefangen mit dem Winterdienst. Die letzten zwei Tage, sagt Kapak-Wendt gestern der AZ, habe man nun schon die Straßen abgestreut. Derzeit sei die Lage aber noch „ganz entspannt“.

Und das gilt auch für die Situation im großen Streusalzlager. „Wir haben dort zurzeit 800 Tonnen liegen“, informiert Manuela Kapak-Wendt, „und sind insgesamt gut gerüstet.“ Zwei sogenannte Winterdienstmelder fahren derzeit jede Nacht gegen 1 Uhr los, um die Situation auf den Straßen auszuloten. Einer fährt Richtung Breitenhees, der andere gen Lintzel. Auf ihrem Weg unternehmen sie Bremsmanöver zur Überprüfung, ob es glatt ist, und nehmen Brücken in Augenschein, auf denen bekanntermaßen besonders schnell Glätte herrschen kann. In gegenseitiger Absprache entscheiden diese beiden Winter-Späher dann, ob der Winterdienst ausrücken muss oder nicht.

Die Kollegen jedenfalls seien derzeit in Rufbereitschaft, sagt Kapak-Wendt, um auszuschwärmen und die Straßen in und um Uelzen abzustreuen. „Bis sechs Uhr morgens wollen wir immer fertig sein“, sagt die Leiterin der Straßenmeisterei. Und in der Regel gelinge das auch. Wenn die Menschen morgens zur Arbeit führen und feststellten: „Ist ja gar nicht glatt...“, dann laufe alles genau so, wie es solle, sagt Manuela Kapak-Wendt mit einem Augenzwinkern.

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