CDU will dauerhafte Lösung

Veerßer Straße,Foto © Philipp Schulze

Uelzen. Die Christdemokraten in der Kreisstadt beantragen in der Diskussion um die Veerßer Straße eine dauerhafte Lösung als verkehrsberuhigte Zone. Unmittelbar nach den Herbstferien strebt die CDU-Fraktion einen entsprechenden Beschluss an. Fraktionsvorsitzender Stefan Hüdepohl reichte den Antrag gestern im Rathaus ein. Die Lösung könnte nach seiner Einschätzung am 1. November – unmittelbar nach dem verkaufsoffenen Sonntag – eingerichtet werden: „Eigentlich brauchen wir nur ein paar Schilder auszutauschen.“ Vertreter der CDU-Fraktion hatten dies am Donnerstagabend mit Vertretern des Anwohner-Initiativkreises Veerßer Straße beraten. Von Marc Rath

Die Initiative der Christdemokraten geht über den Antrag der SPD/FDP-Gruppe hinaus, die die Testphase der Fußgängerzone zunächst aussetzen wollen und die Verwaltung um die Prüfung von Alternativen bitten wollen. „Wir brauchen eine Lösung, die dauerhaft Bestand hat“, bekräftigt hingegen Hüdepohl. Nach seinen Vorstellungen soll der verkehrsberuhigte Bereich beidseitig befahrbar sein, zudem soll die Parkregelung wieder aufgenommen werden, die vor dem Start der Testphase galt.

Die erweiterten Gastronomieflächen und die neuen Blumenkübel sollen nach Möglichkeit bestehen bleiben. Für die Sommermonate schlägt Hüdepohl zudem vor, dass sich die Gastronomiebetriebe auch auf angrenzende Flächen der Nachbargrundstücke ausdehnen können, sofern es das Einverständnis der Eigentümer gibt

„Die Anlieger habe sich deutlich bewegt. Dort herrscht jetzt eine Aufbruchstimmung“, registriert der CDU-Fraktionschef. Die möchte Hüdepohl gerne aufnehmen und schlägt alle zwei Monate Treffen von Politik, Verwaltung und dem Initiativkreis vor, auf denen weitere Schritte abgestimmt werden sollten.

Hüdepohl unterstützt etwa den Vorschlag der grünen Fraktion, den Busverkehr in dem Straßenabschnitt außerhalb der Markttage wieder aufzunehmen. „Es gibt viele Ideen, die wir weiter besprechen sollten“, betont er. Dazu zählt für ihn auch das Konzept der Grünen, die gesamte Fläche so herzurichten, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind (Shared Space).

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