Eigentümer wehrt sich

Widerstand gegen Beschlagnahmung von Wohnraum für Flüchtlinge

+
In einem ehemaligen Kinderheim sollen notfalls gegen den Willen des Eigentümers 50 Flüchtlinge untergebracht werden.

stk Lüneburg. Der Eigentümer eines ehemaligen Kinderheims in Lüneburg wehrt sich gegen ein Abrissverbot und eine mögliche Beschlagnahmung durch die Stadt.

Die Sprecherin des Verwaltungsgerichts Lüneburg Karola Hoeft bestätigt das Vorliegen eines Eilantrags gegen die gestern von der Stadt öffentlich gemachten Zwangsmittel (AZ berichtete).

Hamburg hat bereits vor einer Woche ein „Gesetz zur Sicherung der Flüchtlingsunterbringung in Einrichtungen“ erlassen. Nach Angaben des rot-grünen Senats geht es in der bis März 2017 befristeten Regelung nur um Hallen, in denen viele Menschen unterkommen können. Nicht betroffen seien Privatwohnungen. Niedersachen hält eine gesonderte Regelung nicht für erforderlich, teilt eine Sprecherin auf AZ-Nachfrage mit.

Der Landesverband Haus und Grund protestiert gegen Beschlagnahmungen. Lüneburgs Stadt-Sprecherin Suzanne Moenck betont derweil, dass es sich um einen Einzelfall handelt.

Mehr steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare